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Genspuren in Fluchttunnel werden analysiert

Ausbruch von "El Chapo" Genspuren in Fluchttunnel werden analysiert

Fast drei Wochen ist der spektakulären Ausbruch von Joaquín "El Chapo" Guzmán fehlt immer noch jede Spur von dem Drogenboss. Nun wollen die Ermittler immerhin seinen Helfern auf die Spur kommen und analysieren die Genspuren im Fluchttunnel. 

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Der Bau des Fluchttunnels muss sich über mehrere Monate hingezogen haben. Deswegen suchen die mexikanischen Behörden nun nach Genmaterial der Helfer.

Quelle: dpa

Mexiko-Stadt. Nach dem spektakulären Gefängnisausbruch des mexikanischen Drogenbosses Joaquín "El Chapo" Guzmán haben Ermittler in dem Fluchttunnel genetische Spuren entdeckt. Die DNA soll die Polizei zu den Helfern des Kartell-Chefs führen, die den Gang bis in das Hochsicherheitsgefängnis gegraben haben, wie die Zeitung "La Jornada" am Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtete.

Der 1,5 Kilometer lange Tunnel war professionell gebaut worden und verfügte über Stromversorgung und Luftzufuhr. "El Chapo" war am 11. Juli aus der Haftanstalt El Altiplano im Zentrum Mexikos getürmt. Tausende Soldaten und Polizisten suchen seitdem im ganzen Land nach dem Anführer des Drogenkartells von Sinaloa.

Die Ermittler gehen davon aus, dass er bei seiner Flucht Helfer innerhalb und außerhalb des Gefängnisses hatte. Gegen drei Justizvollzugsbeamte wurde bereits ein Strafverfahren wegen Gefangenenbefreiung eingeleitet.

dpa

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