Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° wolkig

Navigation:
Ermittler sind sicher: Paddock wollte fliehen

Massaker von Las Vegas Ermittler sind sicher: Paddock wollte fliehen

Drei Tage nach dem Massaker in Las Vegas werden immer mehr Details über die Tat bekannt. In dem Hotelzimmer, das Paddock gemietet hatte, fanden die Ermittler ein Schriftstück. Außerdem gehen die Ermittler davon aus, dass Stephen Paddock seine Flucht plante.

Voriger Artikel
Fünf frühere US-Präsidenten vereint bei Benefizkonzert
Nächster Artikel
Mauss zu Bewährungsstrafe verurteilt

Menschen zünden Kerzen für die Opfer von Las Vegas an.

Quelle: imago

Las Vegas. Polizisten haben bei der Durchsuchung des Hotelzimmers, von dessen Fenster aus Stephen Paddock 58 Menschen tötete, einen Zettel mit einer Notiz gefunden. Das berichteten US-Medien unter Berufung auf die Ermittler. Dabei habe es sich nicht um einen Abschiedsbrief gehandelt, sagte der Polizeichef von Las Vegas, Joseph Lombardo. Weitere Details zu dem Schriftstück nannte er nicht.

Die Ermittler sind sicher: Paddock wollte fliehen

Die Ermittler sind sich Lombardo zufolge zudem sicher, dass Paddock geplant habe, nach seinen tödlichen Schüssen noch zu fliehen. Als Einsatzkräfte das Zimmer im 32. Stock des Mandalay-Bay-Hotels umstellten, fanden sie zwei Kameras, die Paddock auf einem Servierwagen im Flur vor seinem Zimmer installiert hatte, wie der Sender CNN berichtete. Eine weitere habe im Guckloch der Zimmertür gehangen. „Er tat zu diesem Zeitpunkt alles ihm Mögliche, um zu sehen, wie er noch fliehen könnte“, sagte Lombardo. Als ihm das nicht mehr möglich schien, habe er sich selbst erschossen.

Polizeichef Joseph Lombardo informiert die Öffentlichkeit

Polizeichef Joseph Lombardo informiert die Öffentlichkeit.

Quelle: AP

Die Zahl der Verletzten von Paddocks Schüssen bezifferte Lombardo am Mittwochabend mit 489, nachdem zuvor von mehr als 500 die Rede gewesen war. 317 davon hätten das Krankenhaus inzwischen verlassen können, berichtete die „Washington Post“. Ein deutsches Ehepaar, das im Urlaub zufällig im selben Stockwerk des selben Hotels wie der Schütze wohnte, beschrieb die Lage in Las Vegas nach dem Attentat bei „sternTV“ als „wie im Kriegsgebiet“.

Zudem zeigte sich Lombardo überzeugt, dass der Todesschütze irgendwann Hilfe gehabt haben müsse. Er verwies unter anderem darauf, dass der 64-Jährige im Laufe der vergangenen Jahre ein riesiges Waffenarsenal angelegt und die Tat über längere Zeit akribisch vorbereitet habe. „Man muss annehmen, dass er an irgendeinem Punkt Hilfe gehabt hat“, sagte der Bezirks-Sheriff.

Von dpa/RND

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Sie haben sich ganz gern: Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Grünen-Politiker Jürgen Trittin beim Kongress der IG BCE in Hannover.
Augenblicke: Bilder aus Hannover und der Welt

Klicken Sie sich durch spektakuläre Fotos – ausgewählt von der HAZ-Redaktion.