Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Existenz von "Nazi-Zug" in Polen bestätigt
Nachrichten Panorama Existenz von "Nazi-Zug" in Polen bestätigt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:55 26.08.2015
In der Nähe von Walbrzych hatten die Nazis ein unterirdisches Stollen-System anlegen lassen. Angeblich wurde dort der Zug gefunden. Quelle: dpa
Anzeige
Walbrzych

"Der Ort bleibt geheim", sagte Zygmunt Nowaczyk, Vize-Bürgermeister von Walbrzych (Waldenburg) in Niederschlesien, aber am Mittwoch. Er vermied es zudem, von einem Zug zu sprechen, und benutzte stattdessen das Wort "Fund". Ein Deutscher und ein Pole hatten vor einer Woche über einen Anwalt mitteilen lassen, sie hätten Hinweise auf einen 120 bis 150 Meter langen gepanzerten Zug.

In der Nähe von Walbrzych gibt es eine ganze Reihe unterirdischer Stollen, die die Nazis unter dem Codenamen "Riese" hatten bauen lassen. Geschützt vor Luftangriffen der Alliierten sollten dort ursprünglich Waffen produziert werden. Ein Teil der Stollen ist heute für Touristen offen. Das Tunnelsystem zieht aber auch viele Schatzsucher an.

Nowaczyk stellte klar, dass der "Fund" unabhängig von seinem Wert dem polnischen Staat gehöre. Der Anwalt der beiden Finder, Jaroslaw Chmielewski, sagte, die "staatlichen Instanzen" müssten entscheiden, was aus dem Fund werde.

afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!
Panorama 2675 Rollen für Hinweise auf Diebe - Firma setzt Klopapier als Belohnung aus

Dem Toilettenpapier-Hersteller Hakle ist ein Buchstabe aus dem Firmenlogo gestohlen worden. Weil die Ermittler nach mehr als einer Woche noch keine heiße Spur haben, setzte das Unternehmen eine Belohnung aus: Für Hinweise auf den Täter verspricht die Firma 2675 Rollen Toilettenpapier.

26.08.2015

Neue Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer: Auf einem Schiff vor der libyschen Küste wurden die Leichen von etwa 50 Menschen gefunden. Sie hätten im Laderaum gelegen, bestätigte die italienische Küstenwache am Mittwoch.

26.08.2015

Reporterin Alison Parker und Kameramann Adam Ward wurden vor laufender Kamera erschossen. Ihr 41-Jähriger Mörder Vester F. hat eine Art Manifest an den Sender ABC geschickt. Darin huldigt er anscheinend anderen Amokläufern. Er sah sich bis zuletzt im Recht.

27.08.2015
Anzeige