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Suche nach vermisstem Arbeiter geht weiter

Explosion in Duisburg Suche nach vermisstem Arbeiter geht weiter

Am Donnerstag starben bei einer Explosion auf einem Tankschiff in Duisburg zwei Menschen. Von einem dritten Arbeiter fehlt noch immer jede Spur. Die Polizei sucht mit Tauchern nach dem Vermissten.

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Zwei Menschen sind am Donnerstag bei Arbeiten auf einem Tankschiff in einer Werft im Duisburger Hafen ums Leben gekommen.

Quelle: Christoph Reichwein/dpa

Duisburg. Nachdem bei einer Explosion auf einem Tankschiff in Duisburg zwei Menschen starben, gehen die Ermittlungen am Freitag weiter. Bei Tagesanbruch sollten Taucher ihre Suche nach einem dritten Arbeiter fortsetzen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Mann wird seit dem Unfall am Donnerstagmorgen vermisst. Aufgrund der Lichtverhältnisse musste die Suche am Donnerstagabend zunächst unterbrochen werden.

Das Schiff lag für eine Generalinspektion im Hafenbecken der Duisburger Werft, als es gegen 8.40 Uhr zu einer Explosion in einem der Laderäume kam. Durch die Wucht der Explosion wurden zwei Arbeiter getötet und mehrere Hundert Meter weit an Land geschleudert. Das Vorderdeck des 110 Meter langen Binnentankschiffs "Julius Rütgers" wurde komplett zerstört.

Polizei geht von Gasexplosion aus

Die Polizei geht von einer Gasexplosion aus. Der Treibstoff des Tankers soll nicht in die Luft geflogen sein. Schiffsteile wurden noch in einer Entfernung von mehr als einem halben Kilometer entdeckt. Ausgangspunkt für die Explosion waren nach ersten Erkenntnissen die Arbeiten auf dem Spezialtankschiff. Tankschiffe dürfen eine Werft nur ohne Ladung anlaufen.

Nach der Explosion war über der Werft eine hohe Rauchsäule zu sehen. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte den Brand aber bereits nach rund einer Stunde löschen. Die Staatsanwaltschaft schaltete einen Brandsachverständigen ein. Das Landesumweltamt ordnete Wasserproben an.

dpa/are

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