Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Panorama Vier Tote in russischem Bergwerk Sewernaja
Nachrichten Panorama Vier Tote in russischem Bergwerk Sewernaja
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:49 26.02.2016
In einem russischen Kohlebergwerk sind mindestens vier Menschen gestorben. (Symbolbild) Quelle: Roland Weihrauch
Anzeige
Workuta

Verschüttungen und Rauch unter Tage erschweren die Arbeiten der Retter. Noch immer werden 26 Arbeiter in der Kohlegrube "Sewernaja" bei Workuta vermisst. "Wir geben die Hoffnung nicht auf", sagte der aus Moskau angereiste Zivilschutzminister Wladimir Putschkow. Etwa 360 Rettungskräfte mit schwerer Technik seien auf dem Areal der Mine in der Teilrepublik Komi im Einsatz, hieß es. Das Bergwerk befindet sich rund 2000 Kilometer nordöstlich von Moskau. Mindestens acht Arbeiter wurden bei dem Unfall am Donnerstag verletzt. Laut Betreiberfirma Workutaugol kam es am Donnerstag in etwa 780 Metern Tiefe zu zwei Explosionen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich unter Tage etwa 110 Arbeiter. Davon konnten mehr als 80 Menschen recht schnell aus dem Bergwerk nördlich des Polarkreises gerettet werden. Vier Männer wurden tot geborgen.

Schlechte Arbeitsbedingungen

Die Bergwerke in der Ex-Sowjetunion gehören auch wegen veralteter Technik zu den gefährlichsten der Welt. Oft kommt es wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen zu Unfällen. 2013 waren in einer anderen Mine in Workuta bei einer Explosion 18 Menschen gestorben.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Die HAZ freut sich am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Am Anfang klang es eher nach einem Scherz - nun werden die Pläne für einen "Hollywood-Schriftzug" in dem Berliner Stadtteil konkret. Nach dem US-Vorbild wollen die Hauptstädter Werbung machen und suchen nach Paten für die Buchstaben.

26.02.2016

Zähes Ringen im Streit um einen der spektakulärsten Justizirrtümer Deutschlands: Harry Wörz will eine angemessene Entschädigung, es geht um eine sechsstellige Summe. Denn der Mann saß unschuldig im Gefängins, viereinhalb Jahre lang.

26.02.2016

Ein Hubschrauber der Bundespolizei ist am Donnerstagabend in Schleswig-Holstein abgestürzt. Zwei Besatzungsmitglieder starben, der Pilot überlebte schwer verletzt. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung suchen jetzt nach der Absturzursache.

26.02.2016
Anzeige