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Vier Tote in russischem Bergwerk Sewernaja

Explosion in Kohlegrube Vier Tote in russischem Bergwerk Sewernaja

Nach einem Bergwerksunfall in Russland ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Am Donnerstag war es in der Kohlegrube "Sewernaja" zu zwei Explosionen gekommen. Mindestens acht Personen wurden verletzt, 26 weitere werden noch vermisst.

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In einem russischen Kohlebergwerk sind mindestens vier Menschen gestorben. (Symbolbild)

Quelle: Roland Weihrauch

Workuta. Verschüttungen und Rauch unter Tage erschweren die Arbeiten der Retter. Noch immer werden 26 Arbeiter in der Kohlegrube "Sewernaja" bei Workuta vermisst. "Wir geben die Hoffnung nicht auf", sagte der aus Moskau angereiste Zivilschutzminister Wladimir Putschkow. Etwa 360 Rettungskräfte mit schwerer Technik seien auf dem Areal der Mine in der Teilrepublik Komi im Einsatz, hieß es. Das Bergwerk befindet sich rund 2000 Kilometer nordöstlich von Moskau. Mindestens acht Arbeiter wurden bei dem Unfall am Donnerstag verletzt. Laut Betreiberfirma Workutaugol kam es am Donnerstag in etwa 780 Metern Tiefe zu zwei Explosionen. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich unter Tage etwa 110 Arbeiter. Davon konnten mehr als 80 Menschen recht schnell aus dem Bergwerk nördlich des Polarkreises gerettet werden. Vier Männer wurden tot geborgen.

Schlechte Arbeitsbedingungen

Die Bergwerke in der Ex-Sowjetunion gehören auch wegen veralteter Technik zu den gefährlichsten der Welt. Oft kommt es wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen zu Unfällen. 2013 waren in einer anderen Mine in Workuta bei einer Explosion 18 Menschen gestorben.

dpa

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