Navigation:
HAZ-Shop AboPlus Online-ServiceCenter
Indonesien

Fähre mit 200 Menschen an Bord gesunken


Vor der indonesischen Insel Sumatra ist eine Fähre mit mehr als 200 Menschen an Bord gesunken. Viele Insassen trieben noch im Wasser, Rettungsmannschaften versuchten, sie so "rasch wie möglich zu bergen", sagte ein örtlicher Polizeivertreter.
Fischer und Küstenwache retten erste Passagiere.

Fischer und Küstenwache retten erste Passagiere.

© afp

Die Behörden gehen von schlechtem Wetter als Ursache für das Unglück aus. Seinen Angaben zufolge hatte die Fähre laut der offiziellen Liste 213 Passagiere und 13 Besatzungsmitglieder an Bord.

Die Fähre Dumai Express war demnach von der Insel Batam auf dem Weg nach Pekanbaru in der Provinz Riau. Gegen 10.00 Uhr Ortszeit sei das Schiff vor der Insel Karimun nahe Singapur gekentert. Nach Angaben der Schifffahrtsbehörden gelang es Fischern, mindestens 15 Menschen aus der Seenot zu retten. Rettungskräfte hätten den Passagieren Schwimmwesten ins Wasser geworfen. Die Fähre sei nicht überfüllt gewesen, sagte ein Sprecher.

In Indonesien, das aus insgesamt 17.000 Inseln besteht, sind Fähren wichtige Transportmittel. Häufig kommt es wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen zu Fährunglücken. Bis zu 335 Menschen starben, als eine Fähre im Januar in rauer See vor der Insel Sulawesi kenterte. Im Dezember 2006 kamen bei einem Fährunglück vor der Küste Javas mehr als 500 Menschen ums Leben.

afp

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel

Meistgelesene Panorama-Artikel

Anzeige

Aus aller Welt

Testen Sie Ihr Wissen

Videos auf HAZ.de

Videos aus Hannover und aller Welt, Sport, Kino und Boulevard: Mit den HAZ-Videos informieren Sie sich schnell und kompakt.

Anzeige
Mögliche Leiche bei Kiel
Foto: Auch am zweiten Tag blieb die Suche nach einem möglichen Opfer der Hells Angels erfolglos.

Mit Spezialsägen arbeitet sich die Polizei auf der Suche nach einer einbetonierten Leiche seit zwei Tagen durch eine Lagerhalle der Hells Angels nahe Kiel. Untersucht wird zudem ein Trafo-Häuschen, das als Folterkammer gedient haben könnte.



Top