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Einfache Zugfahrt endet in Odyssee

Aus 26 Minuten wurden fünf Stunden Einfache Zugfahrt endet in Odyssee

Zug kaputt, abgeschleppt, liegen geblieben, umgestiegen, Bus weg – die Fahrgäste eines Regionalzuges mussten ganz viel Geduld haben. Und ganz viel Zeit.

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Regionalbahn der Deutschen Bahn (Symbolbild): 62 Menschen haben Iserlohn am Montag erst nach mehr als fünf Stunden erreicht. Eigentlich hatten sie nach 26 Minuten am Ziel ankommen sollen.

Quelle: Jens Trenkler/dpa

Schwerte/Iserlohn. Eine Zugfahrt nach Iserlohn ist für 62 Fahrgäste eines Regionalzuges der Deutschen Bahn zu einer Nervenprobe geworden. Nach Angaben der Feuerwehr dauerte es nach einem Defekt am Montagnachmittag fünf Stunden, bis sie ihre Fahrt zum Zielort fortsetzen konnten. Der Zug war liegengeblieben, und die Bahn ließ ihn in Richtung Schwerte zurückziehen.

Unterwegs blieb das Gespann aber auf einer Brücke liegen. Erst nach knapp drei Stunden wurde die Feuerwehr alarmiert. Sie brachte Getränke und half, die Fahrgäste zu beruhigen. Ein psychisch angegriffenes 14-jähriges Mädchen sei nach Entscheidung des Notarztes über Leitern von der Brücke geholt und den Eltern übergeben worden, sagte am Dienstag Einsatzleiter Marcus Göbel. Die anderen Fahrgäste stiegen in den abschleppenden Zug um.

Nächstes Malheur: Als dieser Zug um 20.25 Uhr in Schwerte eintraf, sei der Bus, der die Fahrgäste zum Ziel bringen sollte, bereits mit anderen Passagieren abgefahren. Die Bahn habe dann einen Ersatzzug bereitgestellt, den noch 25 Fahrgäste genutzt hätten. Die anderen seien von Angehörigen abgeholt worden.

Laut Fahrplan der Deutschen Bahn dauert die Zugfahrt zwischen Iserlohn und Schwerte für gewöhnlich nur 26 Minuten.

Von Matthias Arnold und Wolfgang Dahlmann/wer

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