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Ferguson hat nun einen schwarzen Polizeichef

Delrish L. Moss Ferguson hat nun einen schwarzen Polizeichef

Tödliche Schüsse auf einen schwarzen Jugendlichen, Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt brachten Ferguson vor zwei Jahren in die Schlagzeilen. Nun hat die Kleinstaat einen schwarzen Polizeichef vereidigt – zum ersten Mal.

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Neuer Polizeichef in Ferguson: Delrish L. Moss

Quelle: Delrish L. Moss/Facebook

Ferguson. Im Sommer 2014 feuerte ein weißer Polizist in der US-Kleinstadt Ferguson im Bundesstaat mehrfach auf den Teenager Michael Brown - und tötete ihn. Er war 18 Jahre alt, unbewaffnet – und schwarz. Sein Tod löste weit über Ferguson hinaus wochenlange Proteste aus, die immer wieder in Gewalt umschlugen.

Knapp zwei Jahre später hat die US-Kleinstadt Ferguson erstmals einen schwarzen Polizeichef. Delrish L. Moss leistete am Montag seinen Amtseid in dem 21.000-Einwohner-Vorort von St. Louis im Bundesstaat Missouri. Zuvor hatte er unter anderem für die Polizei in Miami im Bundesstaat Florida gearbeitet.

Eine Untersuchung des Todes von Michael Brown durch das US-Justizministeriums hatten den Beamten in Ferguson rassistische Vorurteile und übertriebene Gewaltanwendung gegen Schwarze zur Last. Als Konsequenz wurde die Stadt aufgefordert, ihren Polizei- und Justizapparat zu reformieren. Die Berufung von Delrish L. Moss als neuen Polizeichef ist der bislang öffentlichkeitswirksamste Schritt in diese Richtung.

afp/RND/zys

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