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Großeinsatz der Feuerwehr – wegen einer Puppe

Ernie aus der Sesamstraße Großeinsatz der Feuerwehr – wegen einer Puppe

In Schleswig-Holstein hat eine Puppe einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst: Eine Frau sah zwei kleine Füße in einem Teich und befürchtete, ein Kind ertrinke. Sie alarmierte die Feuerwehr – diese zog dann Ernie von der Sesamstraße aus dem Wasser.

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Erfolgreicher Einsatz: Die Feuerwehr rettet Ernie aus dem Wasser.

Quelle: Jens Burmester

Lübeck. Insgesamt rückten fast 30 Einsatzkräfte an, berichteten die Lübecker Nachrichten am Freitag. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst hätten aber schnell Entwarnung geben können. Denn sie fanden im Wasser keinen leblosen Körper, sondern eine Puppe: Ernie aus der Sesamstraße.

Er war passend zum Anlass gekleidet und ausgestattet: mit Badeanzug, Rettungsring und dem berühmten Quietscheentchen. Trotzdem war Ernie gekentert, nur noch seine Füße schauten aus dem Wasser. Mit Hilfe eines Schlauchbootes holte die Feuerwehr die Puppe schließlich aus dem Wasser. 

"Solche Art von Einsätzen haben wir in der Tat selten", sagte Gemeindewehrführer Wehrführer Thomas Abel den "Lübecker Nachrichten" mit einem Schmunzeln. In aller Ernsthaftigkeit fügte er aber hinzu: "Für die Frau war es nicht ersichtlich, dass es sich um eine Puppe handelte. Von daher war der Einsatz völlig berechtigt."

Großeinsatz wegen einer Maus

In Landsberg am Lech reagierten Feuerwehr und Polizei Mitte Juni mit weniger Verständnis: Da wurden sie von einem Mann zu Hilfe gerufen, weil "jemand" zu ertrinken drohe, wie er am Telefon sagte.

Tatsächlich musste nur eine kleine Maus aus dem Wasser gezogen werden. Aber bis die Feuerwehr das herausfand, hatten sich schon an die 40 Einsatzkräfte auf den Weg gemacht.

RND

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