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Kuh flieht vier Wochen lang vorm Schlachter

Happy End für "Johanna" Kuh flieht vier Wochen lang vorm Schlachter

Sie entkam vier Wochen lang dem Schlachter, der Polizei und sogar einem professionellem Tierfänger. Bis jetzt. Trotzdem endet die Flucht der Kuh "Johanna" mit einem Happy End.

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Die rund vierwöchige Flucht der Kuh "Johanna" hat für das Tier ein Happy End gefunden: Mit diesem Bild hatte die Polizei nach dem Tier gesucht.

Quelle: Pixabay/Polizei Westpfalz

Kaiserslautern. Die Kuh war vor rund vier Wochen vom Gelände eines Schlachthofs in Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) ausgebüxt. Die Polizei suchte vergeblich nach dem Tier, sogar mit einem Hubschrauber, die Ermittler veröffentlichten auch ein Bild von einer ähnlichen Kuh – damit die Anwohner wussten, nach welchem Tier sie Ausschau halten sollten. "Johanna" wurde auch mehrfach gesichtet, verschwand aber immer wieder. Das braune Rindvieh habe mit den Einsatzkräften "Katz und Maus" gespielt, beklagte die Polizei.

Eine Tierschutzorganisation setzte eine Fangprämie aus und kündigte an, das Tier auf einem Gnadenhof unterzubringen. Dies wiederum rief selbst ernannte Tierfänger auf den Plan, die als vermeintliche Einbrecher einen Polizeieinsatz auslösten. Selbst ein professioneller Tierfänger blieb zuletzt bei der Suche nach der Kuh ohne Erfolg.

"Johanna" darf auf den Gnadenhof

Aber am Dienstag endete die Flucht von "Johanna": Das Tier wurde auf dem Betriebsgelände der Autoschmiede Opel gesichtet und von der Werksfeuerwehr in ein abgesperrtes Areal getrieben, wie die Polizei in Kaiserslautern berichtete. Anschließend wurde die Kuh betäubt und zu ihrem Besitzer zurückgebracht.

Allerdings soll sie nicht mehr geschlachtet werden. Der Besitzer habe angekündigt, dass "Johanna" so schnell wie möglich auf einen Gnadenhof im Norden von Rheinland-Pfalz gebracht werde, um dort den Rest ihres Lebens zu verbringen, berichtete der "Südwestrundfunk" (SWR).

Auch Kuh Yvonne war vor fünf Jahren spektakulär dem Schlachthof entkommen. Die abenteuerlustige Kuh durfte auf einem Hof in Deggendorf friedlich weiterleben.

afp/RND/wer

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