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Flüchtlingskinder feiern Weltkindertag mit

"Kinder willkommen!" Flüchtlingskinder feiern Weltkindertag mit

Unter dem Motto "Kinder willkommen!" feiern Berlin und andere deutsche Städte den Weltkindertag. Dieses Jahr waren explizit Flüchtlingskinder eingeladen.

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Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig besucht Flüchtlingskinder in Marienfelde bei Berlin.

Berlin. Rabe Rudi Siebenstein und Max, der kleine Dino, hießen Flüchtlingskinder in Deutschland willkommen: Am Sonntag feierten Besucher das zentrale Fest zum Weltkindertag auf dem Potsdamer Platz. "Kinder willkommen!" hieß das Motto. Explizit wurden Kinder von Flüchtlingen in die große Feier eingeschlossen.

Hüpfburgen, Kinderrechte-Rallye und ein überdimensionaler Kicker, bei dem die Kleinen selbst als Figuren agierten, ließen Kinderherzen höher schlagen. Zehn Flüchtlingskinder kickten mit. Besucher konnten beim Brandenburger Biofest regionale Speisen probieren. Infostände informierten über Projekte für Flüchtlingskinder. Unter anderem präsentierte sich das Integrationsprojekt Champions ohne Grenzen, das kostenlose Fußballtrainings für Flüchtlinge anbietet.

Unicef Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk erwarteten am Sonntag rund 100 000 Besucher auf dem Potsdamer Platz. Pressesprecher Uwe Kamp schätze, dass rund 1000 Flüchtlingskinder mit den vertretenen Organisationen oder privat mit ihren Familien das Fest besuchten. Für das Kinderfest habe das Hilfswerk in den vergangenen Wochen die Werbetrommel in den Berliner Flüchtlingsunterkünften gerührt. Die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr bezahlte das Kinderhilfswerk den Familien.

Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) sagte zur Eröffnung: "Unabhängig von ihrer Herkunft haben Kinder das Recht, die deutsche Sprache zu lernen, eine Schule zu besuchen und Freunde zu finden." Mit ihr auf der Bühne standen zwei etwa zehn Jahre alte afghanische Mädchen. Als der Moderator fragte, wie sie nach Deutschland gekommen sind, lautet die Antwort: "Spazieren."

Der Weltkindertag wird in rund 145 Ländern gefeiert - in Deutschland am 20. September. Bundesweit veranstalten mehr als 400 Städte und Gemeinden Kinder- und Familienfesten. Mit jeweils rund 100 000 Besuchern sind die Feiern in Berlin und Köln die größten. Der Aktionstag soll an die UN-Kinderrechtskonvention erinnern, die Kindern spezielle Rechte zuspricht. Dieser Anspruch auf medizinische Versorgung, Bildung, eine angemessene Unterkunft und soziale Unterstützung gelte in gleichem Maße auch für Flüchtlingskinder, betonte Thomas Krüger bei der Eröffnung.

dpa

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