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Air-France-Unglück

Frankreich will mutmaßliche Absturzstelle mit Awacs kartografieren


Nach dem Fund von Trümmerteilen der abgestürzten Air-France-Maschine im Atlantik versucht die französische Armee, zur Ortung der Flugschreiber die Absturzstelle genau einzugrenzen.

Ein französisches Patrouillenflugzeug überflog in der Nacht zum Mittwoch das Gebiet rund 500 Kilometer nordöstlich der brasilianischen Insel Fernando de Noronha, in dem die brasilianische Luftwaffe zuvor Wrackteile und Kerosinspuren geortet hatte. Am Mittwoch sollte ein Awacs-Radarflugzeug die Region überfliegen und die Trümmerspur kartografieren, wie Christophe Prazuck vom französischen Generalstab sagte. Auf diese Weise solle die genaue Absturzstelle ermittelt werden, um anschließend die Flugschreiber bergen zu können.

Handelsschiffe sollten zudem damit beginnen, die an der Wasseroberfläche treibenden Trümmerteile zu bergen, sagte Prazuck. Frankreich will ein Spezial-U-Boot mit zwei Tauch-Robotern an Bord entsenden, um die Black Boxes der Unglücksmaschine vom Meeresboden zu bergen. Die Flugschreiber senden üblicherweise einen Monat lang Signale, die eine Ortung bis in 6000 Meter Tiefe unter den Meeresboden erlauben.

afp

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