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Frauen stacheln Mann zum Suizid an

Vorwurf der Polizei Frauen stacheln Mann zum Suizid an

In Istanbul sollen zwei Frauen einem Mann zugerufen haben, dass er endlich von der Brücke springen solle – sie hätten seinetwegen schon lange genug im Stau gestanden. Daraufhin stürzte er sich 60 Meter in die Tiefe.

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In der Türkei müssen sich zwei Frauen vor Gericht verantworten, weil sie einen Mann dazu angestachelt haben sollen, sich in Istanbul von einer Brücke zu stürzen.

Quelle: EPA/TOLGA BOZOGLU

Istanbul. Die Polizei in Istanbul hat zwei Frauen festgenommen, weil sie einen Mann zum Suizid angestachelt haben sollen. Sie werden sich deshalb vor Gericht verantworten müssen, wie die Justiz am Mittwoch entschied. Ihnen drohen bis zu fünf Jahre Haft.

Frauen riefen angeblich: "Jetzt spring endlich"

Örtliche Medien berichteten, dass die beiden Frauen (27 und 49 Jahre alt) am Dienstagabend geschrien hätten, sie steckten wegen des Mannes seit Stunden im Verkehr fest: "Wir haben heute noch andere Sachen zu tun. Jetzt spring endlich", riefen sie ihm demnach zu.

Der 45-jährige Mann, der sein Auto auf der Brücke am Bosporus stehen gelassen hatte, kletterte schließlich über das Geländer und stürzte sich über 60 Meter in die Tiefe, wie der Sender CNN-Türk berichtete.

Experten hätten den Mann fast gerettet

Der Polizei zufolge war der Mann am Dienstagabend seit mehreren Minuten im Gespräch mit einem Expertenteam und offenbar kurz davor, von seinen Suizid-Plänen doch wieder Abstand zu nehmen. Angeblich hatten ihn familiäre Probleme dazu gebracht, über das Geländer der Brücke zu steigen.

Rettungskräfte konnten ihn später nur noch tot aus dem Wasser ziehen. Die Polizei nahm die beiden Frauen noch am Dienstagabend fest.

afp/wer

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