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Meteorologen rechnen mit neuen Unwettern

Deutscher Wetterdienst Meteorologen rechnen mit neuen Unwettern

Am Mittwoch und Donnerstag steigt das Gewitterrisiko wieder. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Starkregen und Hagel. Dieses Mal könnte vor allem die Mitte Deutschlands betroffen sein.

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Keine Entwarnung beim Wetter: Am Mittwoch sind neue Unwetter in Sicht.

Quelle: dpa

Offenbach. Vom Himmel droht neues Ungemach. Die Wetterlage werde sich in den kommenden Tagen kaum ändern, sagte Meteorologin Julia Isabel Schmidt vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Von Polen rücke das neue Tief "Friederike" über Deutschland. "Bis zum Ende der Woche haben wir es weiterhin mit feuchtwarmer Luft zu tun", sagte sie.

Die Meteoprologen rechnen deshalb mit neuen Unwettern am Mittwoch. "Nach einer kurzen Wetterberuhigung am Dienstag steigt das Gewitterrisiko in den nächsten Tagen wieder an", sagte die Meteorologin Magdalena Bertelmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD).

Tiefdruckgebiet "Friederike" bringt Starkregen und Hagel

Tief "Elvira", das am Wochenende die verheerenden Unwetter in Süddeutschland brachte, ziehe zwar nach Westen ab, aber schon am Mittwochfrüh komme von Polen her ein neues Tiefdruckgebiet ins Land. "Friederike" werde einige Tage bleiben und Starkregen und Hagel bringen. Diesmal sei vor allem die Mitte Deutschlands betroffen.

Diese Apps warnen vor Unwettern

Wer nichts von einem bevorstehenden Unwetter ahnt, riskiert nicht nur Hab und Gut, sondern im Zweifel auch Leib und Leben. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, kann man einfach sein Smartphone zum Schutzengel machen. Wie? Das lesen Sie hier.

Am Mittwoch dominieren bis auf die Küsten überall Wolken, vielerorts gibt es Schauer. Gewitter können unwetterartig ausfallen. Direkt an der Küste kommt auch mal die Sonne zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen meist 17 bis 23 Grad, im Nordosten ist bei bis zu 26 Grad ein Sommertag möglich.

Am Montag war Hannover vom Unwetter verschont geblieben. Am Mittwoch werde es in Niedersachsen kräftig regnen, auch Gewitter seien weiterhin möglich, prognostiziert der DWD. "In der Nacht zum Donnerstag klingen die Gewitter allmählich ab, es regnet aber gebietsweise weiter." Auch tagsüber am Donnerstag rechnen die Meteorologen mit Regen und halten Gewitter für möglich.

Erste Juni-Wochenende wird wechselhaft

Erst am Ende der Woche soll sich das Wetter bessern: "Am Freitag startet der Tag im Norden freundlich", sagt der DWD für Niedersachsen voraus. "In der Nacht zum Samstag klingt die Gewitteraktivität allmählich wieder ab."

Auch am Donnerstag kann es zu Gewittern mit heftigem Regen oder Hagel kommen. Die davon betroffenen Regionen waren aber am Dienstag noch nicht vorherzusehen. Wieder soll es bei Sonnenschein im Nordosten am wärmsten werden – dort sind sommerliche 27 Grad zu erwarten.

Das erste Juni-Wochenende soll wechselhaft bleiben. Es werde zwar auch trockene und sonnige Momente geben, aber: "Es muss weiterhin mit teils kräftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden", sagte Bertelmann.

dpa/RND/wer

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