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Frau wird Mutter – um Todesstrafe zu entgehen

Drogenschmugglerin in Vietnam Frau wird Mutter – um Todesstrafe zu entgehen

Angeblich kaufte sie einem Mithäftling Sperma ab und befruchtete sich mit einer Spritze selbst: Um der Todesstrafe zu entgehen, ist eine Drogenschmugglerin in Vietnam im Gefängnis schwanger geworden.

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In einem Gefängnis in Vietnam (Symbolbild) ist eine Frau schwanger geworden – sie hofft, dadurch der Todesstrafe zu entgehen.

Quelle: Felix Kästle/dpa

Hanoi. In Vietnam dürfen Schwangere und Mütter von Kindern unter drei Jahren nicht hingerichtet werden. Darauf setzt offenbar eine 42 Jahre alte Frau, die im Gefängnis schwanger geworden ist, wie die Zeitung "Thanh Nien" berichtet.

Mithäftling Sperma abgekauft

Die Frau war 2014 wegen Drogenschmuggels zum Tode verurteilt worden. Die Strafe könnte jetzt in eine lebenslange Haft umgewandelt werden. Bereits 2007 hatte es einen ähnlichen Fall gegeben, bei dem eine Frau erfolgreich der Exekution entkam.

Die Frau soll allerdings ohne Geschlechtsverkehr schwanger geworden sein: Angeblich kaufte sie einem Mithäftling Sperma ab. Sie soll dafür umgerechnet rund 2000 Euro ausgegeben haben. Der 27-Jährige habe zweimal eine Plastiktüte mit seinem Sperma an einem vereinbarten Ort versteckt, berichtete die Nachrichtenagentur AP. Mithilfe einer Spritze habe sich die Frau dann selbst befruchtet.

Wärter wurden suspendiert

In zwei Monaten soll ihr Kind zur Welt kommen, schrieb AP weiter. Die Polizei der Provinz war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Die Zeitung "Thanh Nien" berichtete unter Berufung auf Ermittler, dass vier Wärter suspendiert wurden.

dpa/wer

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