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Gorilla-Drama: Ermittlungen gegen Eltern

Nach Sturz von Kind Gorilla-Drama: Ermittlungen gegen Eltern

Der gewaltsame Tod von Gorilla Harambe im Zoo der US-Stadt Cincinnati hat weltweit Schlagzeilen gemacht: Nachdem ein vierjähriger Junge in sein Gehege gelangt war, wurde das Tier erschossen. Jetzt wird gegen die Eltern des Jungen ermittelt.

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Gorillamännchen Harambe musste erschossen werden, nachdem ein Kleinkind in sein Gehege gefallen war.

Quelle: Cincinnati Zoo/dpa

Cincinnati. "Wir untersuchen sehr genau die Fakten und Umstände, die dazu geführt haben, dass ein vierjähriger Junge am vergangenen Sonnabend in das Gorilla-Gehege des Zoos gefallen ist", teilte die Polizei von Cincinnati und der Staatsanwalt des Bezirks am Dienstag (Ortszeit) mit.

"Überprüft werden nur die Handlungen der Eltern beziehungsweise der Familie, die zu dem Vorfall führten, und nicht der Betrieb oder die Sicherheit des Zoos von Cincinnati", twitterte außerdem die Polizei. Zeugen wurden gebeten, sich zu melden. Den Eltern droht ein Verfahren wegen Vernachlässigung von Schutzbefohlenen.

Zoo-Mitarbeiter hatten am vergangenen Sonnabend den 17 Jahre alten Silberrücken Harambe erschossen, um einen Vierjährigen zu retten. Der Junge hatte sich durch ein Schutzgeländer gezwängt und war daraufhin mehrere Meter tief in die Affengrube gestürzt. Der Gorilla hatte das Kind gegriffen und am Bein durch den Wassergraben gezogen, wie das Video einer Besucherin zeigt.

Hunderttausende Menschen beteiligten sich seitdem an einer Online-Petition, die "Gerechtigkeit für Harambe" fordert. In den sozialen Medien gibt es Anfeindungen gegen die Eltern des Jungen.

dpa/RND

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