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Georgische Mafia steckt hinter Einbrüchen

Kriminalstatistik Georgische Mafia steckt hinter Einbrüchen

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland steigt – verantwortlich sei dafür vor allem die georgische Mafia, wie der Bund Deutscher Kriminalbeamter der "Bild" sagte. Deutschland sei für Einbruchsbanden geradezu ein Magnet.

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Für einen Großteil der Wohnungseinbrüche in Deutschland macht der BDK die georgische Mafia verantwortlich.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Berlin. Für den Bund der Kriminalbeamten (BDK) liegt die Einbruchskriminalität in Deutschland im Wesentlichen in der Hand weniger großer Banden. Der BDK-Vorsitzende André Schulz sagte der "Bild"-Zeitung (Donnerstag): Für einen Großteil der Einbrüche in Deutschland seien hochmobile, reisende Tätergruppen verantwortlich. Professionelle Banden aus Südosteuropa gingen dabei regelrecht auf Raubzug in Deutschland, nähmen sich ganze Landstriche und Städte auf einmal vor. In vielen Fällen stecke "die georgische Mafia" dahinter. Eine erhebliche Anzahl von Straftaten geht laut BDK-Chef Schulz aber auch auf Täter aus dem Westbalkan und den Maghreb-Staaten zurück.

Deutschland zieht professionale Einbruchsbanden an

Schulz sagte dem Blatt: "Deutschland ist für Einbrecher ein Paradies. Wir sind ein reiches Land inmitten eines grenzenlosen Europas. Das weckt Begehrlichkeiten bei Einbrecherbanden aus dem Ausland." Hierzulande würden die Menschen Asyl beantragen und in den acht bis zwölf Monaten, bis ihr Antrag abgelehnt sei, regelmäßig einbrechen, so Schulz.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist einem Bericht zufolge auf den höchsten Stand seit fast 20 Jahren gestiegen. Im zurückliegenden Jahr seien 167.136 Fälle erfasst worden, berichtete "Die Welt" unter Berufung auf die neue Kriminalstatistik, die voraussichtlich im Mai offiziell vorgestellt wird. Im Vergleich zum Jahr 2014 sei das ein Plus von fast zehn Prozent.

dpa/afp

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