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Gerhard Schröder liebt jetzt eine Koreanerin

Schon seit 2016 Gerhard Schröder liebt jetzt eine Koreanerin

Gerhard Schröder hat eine neue Partnerin: Soyeon Kim ist 25 Jahre jünger als der Altkanzler und kommt aus Südkorea. Kurz nach Bekanntwerden der Beziehung steht die neue Frau an Schröders Seite wegen einem Interessenskonflikt im Fokus. Dabei geht es um die Autobiografie des Kanzlers.

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Gerhard Schröder mit Soyeon Kim bei der Präsentation seiner Biografie.
 

Quelle: Facebook/So-Yeon Kim

Hannover. Altkanzler Gerhard Schröder (72) hat gut 8000 Kilometer von seiner Heimatstadt Hannover entfernt sein neues Glück gefunden: Schröder ist mit der Koreanerin Soyeon Kim liiert. Die 48-Jährige lebt in Seoul, hat dort laut „Bild“ auch mehrfach für den Altkanzler als Dolmetscherin gearbeitet. Der Umzug nach Hannover soll bereits beschlossene Sache sein.

Mit einem Empfang im Rathaus ehrt die Stadt Hannover ihren Ehrenbürger Gerhard Schröder zu dessen 70. Geburtstag. Unter die etwa 180 Gäste mischte sich viel Prominenz:

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Doris Schröder-Köpf, Noch-Ehefrau des Altkanzlers, hat die Beziehung auf ihrer Facebook-Seite bestätigt. "Frau Kim war im Frühjahr 2016 der Anlass, wenn auch nicht der alleinige Grund, für die endgültige Trennung", schreibt sie dort. Aus dem Statement geht auch hervor, dass die Verbindung des 72-Jährigen mit der Südkoreanerin schon länger besteht.

Kennengelernt haben sich die beiden laut „Bild“ bereits vor zwei Jahren bei einem Manager-Meeting. Wie Schröder, soll auch Soyeon Kim noch verheiratet sein, aber von ihrem Ehemann getrennt leben. Schröder und seine Noch-Ehefrau Doris Schröder-Köpf hatten bereits im September vergangenen Jahres die Scheidung eingereicht, vollzogen ist sie bislang allerdings noch nicht. Doris Schröder-Köpf ist seit Herbst 2016 mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius liiert.

Nach mehr als 17 Jahren Ehe haben sich Doris Schröder-Köpf und Altkanzler Gerhard Schröder getrennt. Stationen einer Ehe in Bildern.

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Kurz nachdem die Beziehung von Schröder und Kim bekannt geworden war, steht die Koreanerin wegen eines Interessenskonflikts in der Öffentlichkeit. Bei der Veröffentlichung von Schröders Autobiografie in Südkorea ist es zu Ungereimtheiten gekommen. Wie das Hamburger Magazin stern berichtet, erteilte die nordrhein-westfälische Wirtschaftsfördergesellschaft „NRW Invest“ ihrer südkoreanischen Repräsentantin Soyeon Kim eine schriftliche Abmahnung, weil deren Firma einen jüngsten Schröder-Besuch in Südkorea teils unter dem Namen „NRW Invest“ organisiert hatte. Soyeon Kim hatte das Buch auch übersetzt und fungierte während des Schröder-Besuchs in dem ostasiatischen Land als Dolmetscherin. Kim ist neben ihrer Tätigkeit für „NRW Invest“ Inhaberin einer Dolmetschfirma.

Kim erhält Abmahnung

Am Dienstag vergangener Woche hatte Schröder begleitet von der Dolmetscherin die koreanische Ausgabe seines 2006 auf Deutsch erschienenen Buchs „Entscheidungen“ in der dortigen Hauptstadt Seoul vorgestellt. Unter der Adresse von „NRW Invest“ hatte sich zuvor eine Kim-Mitarbeiterin um praktische Fragen gekümmert, wie die Buchung von Zimmern im Fünf-Sterne-Hotel Grand Hyatt in Seoul. „NRW Invest“ gehört dem Land Nordrhein-Westfalen. Nachdem der stern Ende August bei der Düsseldorfer Gesellschaft wegen der Sache angefragt hatte, erteilte diese Kim nach eigenen Angaben eine „schriftliche Abmahnung“. Ihr Dolmetscherunternehmen habe hier „unzulässigerweise seine wirtschaftlichen Interessen mit Dritten mit seinen Aufgaben für “NRW Invest' verquickt, indem es im Namen von 'NRW Invest' in diesem Zusammenhang aufgetreten ist„, teilte die Gesellschaft mit.

Die Weltrechte an dem Schröder-Buch gehörten zeitweise dem Verlag Hoffmann und Campe. Inzwischen liegen sie laut Angaben des Verlags wieder bei dem Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer. Er hatte sie im Jahr 2005 für zwei Millionen Euro von Schröder erworben. Maschmeyer ließ Fragen des stern zu dem Vorgang unbeantwortet. Auch das Büro von Altkanzler Schröder reagierte nicht auf Fragen des stern.

Von caro/RND/sbü/dpa/no

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