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Panorama Gina-Lisa legt Berufung gegen Schuldspruch ein
Nachrichten Panorama Gina-Lisa legt Berufung gegen Schuldspruch ein
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17:13 25.08.2016
Der aufsehenerregende Prozess um die angebliche Vergewaltigung des Models Gina-Lisa Lohfink könnte wohl in eine weitere Runde gehen. Quelle: Jörg Carstensen/dpa
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Berlin

Nach dem Schuldspruch wegen falscher Verdächtigung gegen das Model Gina-Lisa Lohfink ist Berufung eingereicht worden. Wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in Berlin sagte, werde es einen neuen Prozess voraussichtlich aber nicht mehr in diesem Jahr geben.

Urteil noch nicht rechtskräftig

Das Amtsgericht Berlin-Tiergarten hatte die 29-Jährige am Montag zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Sie habe zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung beschuldigt und wissentlich gelogen. Wird Berufung innerhalb einer Woche nach dem Urteil eingelegt, gibt es einen neuen Prozess in der nächsten Instanz – dann beim Landgericht.

Das Urteil des Amtsgerichts ist damit noch nicht rechtskräftig. Laut Gericht muss zunächst das schriftliche Urteil verfasst werden, bevor die gesamte Akte an das Landgericht übermittelt wird. Möglich ist auch, eine Berufung noch zurückzuziehen. "Wir beraten jetzt, ob wir das durchziehen und ob Frau Lohfink die Kraft dazu hat. Wir tendieren zu Ja", hatte Anwalt Burkhard Benecken der Deutschen Presse-Agentur zuvor gesagt.

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Der Fall um die von Gina-Lisa Lohfink hervorgebrachten Vorwürfe der Vergewaltigung, wurde von einem großen medialen Interesse begleitet. Am Tag nach der Urteilsverkündung ziert die 29-Jährige die Titelseiten der Boulevardblätter.

dpa/RND

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