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Google löscht Karte mit Asylbewerberheimen

Nach Beschwerden im Netz Google löscht Karte mit Asylbewerberheimen

Nach massiven Beschwerden im Netz hat Google eine Karte gelöscht, auf der Hunderte Unterkünfte für Asylbewerber in Deutschland verzeichnet waren. Es wurde befürchtet, dass die Karte Anschläge auf die Heime provoziert.

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Die über "My Maps" erstellte Karte verzeichnete Hunderte Flüchtlingsunterkünfte in Deutschland standortgenau.

Quelle: Archiv

Hannover. Auf der über den frei zugänglichen Dienst "My Maps" erstellten Karte wurden die Asylbewerberheime standortgenau markiert. Nicht nur die bereits bestehenden Unterkünfte für Flüchtlinge, sondern auch die künftig geplanten. Die Markierungen wurden mit den genauen Adressen und teilweise mit Kommentaren versehen, in denen Asylgegner etwa auf die angefallenen Umbaukosten hinwiesen.

Unter dem Hashtag #braunekarte hatte sich bei Twitter eine breite Protestwelle entwickelt, nachdem die Existenz der offenbar schon seit Monaten kursierenden Google-Karte medial Schlagzeilen machte. Sie fand in rechtsextremen Netzwerken Verbreitung, später auch in einer fremdenfreundlichen Variante mit dem Tenor "Helft mit! Helft Menschen in Not!".

Aktivisten forderten Google auf, die Karte aus dem Netz zu nehmen. Der Suchmaschinenbetreiber ist dem am Freitag nachgekommen – die Karte wurde gelöscht. Der ursprüngliche Link ist nicht mehr erreichbar.

chs

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