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Panorama Moskauer trauern um enthauptete Vierjährige
Nachrichten Panorama Moskauer trauern um enthauptete Vierjährige
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14:14 02.03.2016
Entsetzen nach der Tat: Die Moskauer legen an der Haltestelle im Westen Moskaus, an der die Frau gestellt wurde, Blumen nieder. Quelle: AFP PHOTO / DMITRY SEREBRYAKOV
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Moskau

Nach der Enthauptung eines Kleinkindes in Moskau haben Passanten an einer Metrostation aus Anteilnahme Blumen und Kuscheltiere niedergelegt. Zahlreiche Moskauer verwandelten den Eingang der Haltestelle Oktjabrskoje Polje im Westen der russischen Hauptstadt am Dienstag spontan in eine kleine Gedenkstätte, wie örtliche Medien berichteten. Am Abend versammelten sich rund 100 Menschen zu einer Trauerkundgebung. Eine Frau war dort am Montag mit einem abgetrennten Kinderkopf in den Händen festgenommen worden.

Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um eine Frau Ende 30 aus der zentralasiatischen Ex-Sowjetrepublik Usbekistan, die in Moskau als Kindermädchen für die vierjährige Nastja arbeitete. In der Nähe der Metro-Station hatte die Polizei bei einem Brand in einer Wohnung die Leiche eines vierjährigen Mädchens gefunden - ohne Kopf. Vermutlich hatte die Verdächtige das Kind erst erstickt, dann den Kopf abgetrennt und das Feuer gelegt. Laut "Spiegel Online" war Nastja mit schweren Behinderungen zur Welt gekommen - sie konnte weder sprechen noch laufen.

Hintergründe der Tat sind unklar

Die Hintergründe der Tat waren zunächst unklar. In mehreren Medien hieß es aber, dass Stress mit ihrem Ehemann der Auslöser für die Tat gewesen sein könnte. Das russische Nachrichtenportal lifenews.ru berichtete, dass die Frau bei einem Besuch in ihrer Heimat von einer zweiten Familie ihres Mannes erfahren haben soll. Ihr Mann habe ihr daraufhin angeboten, dass sie seine Zweitfrau sein könne.

"Spiegel Online" berichtete von extremistischen Hintergründen der Kinderfrau. Als die Polizei sie kontrollierte, soll sie den Kopf aus einer Plastiktüte gezogen, "Allahu Akbar" gerufen und gedroht haben, sich in die Luft zu sprengen. Laut der Nachrichtenagentur Tass sollen Psychologen nun untersuchen, ob die Festgenommene zurechnungsfähig ist. Zudem sollte geprüft werden, ob die Frau unter Drogen stand.

dpa/caro

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