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Großbritannien verbietet Gucci-Kampagne

Magermodels Großbritannien verbietet Gucci-Kampagne

Verbannt: Ein Werbevideo der italienischen Luxusmarke Gucci darf in Großbritannien nicht mehr gezeigt werden. Die britische Werbeaufsicht hält es nämlich für "unverantwortlich", dass solche Bilder verbreitet werden.

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"Ungesund dünn" sehen die Models im Werclip zur neuen Gucci-Kollektion aus.

Quelle: Screenshot Gucci

London. Wegen eines zu dünnen Models in einem Werbespot hat die britische Werbeaufsicht "Advertising Standards Authority" (ASA) die italienische Modefirma Gucci gerügt. In dem Clip sind mehrere Models beim Tanzen zu sehen. Die Aufsichtsbehörde argumentierte, eines der Models erscheine als "ungesund dünn" und "hager".

Der Werbeclip, der auf der Webseite der Tageszeitung "The Times" zu sehen war, darf nun in Großbritannien nicht mehr gezeigt werden. Das teilte die ASA am Mittwoch auf ihrer Webseite mit. Die ASA folgte damit der Ansicht eines Beschwerdeführers, der den Werbespot für "unverantwortlich" hielt.

"Oberkörper und Arme sind sehr mager und scheinen nicht im richtigen Verhältnis zu Kopf und Unterkörper zu stehen", begründete die ASA ihre Entscheidung. Gucci hält den Clip dagegen für unbedenklich. Er sei an ein älteres und kultiviertes Publikum gerichtet, argumentierte die Modefirma. Zudem habe man darauf geachtet, dass an dem Models keine hervorstehenden Knochen zu sehen sind. Überzeugen konnte sie die ASA damit nicht.

dpa

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