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Panorama Obduktion stützt Notwehrversion des Jägers
Nachrichten Panorama Obduktion stützt Notwehrversion des Jägers
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19:56 27.04.2016
In Nordrhein-Westfalen ist ein Einbrecher (Symbolbild) vom Hausbesitzer erschossen worden. Die bisherigen Ermittlungen stützen die Notwehrversion. Quelle: Daniel Maurer/dpa
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Neuenrade

Nach dem tödlichen Schuss auf einen mutmaßlichen Einbrecher im Sauerland hat die Obduktion keine Widersprüche zur Notwehrversion des Hauseigentümers ergeben. "Das Obduktionsergebnis deckt sich mit der geschilderten Notwehrsituation", teilte die Polizei am Mittwoch mit. Nähere Angaben machten die Ermittler dazu nicht.

Polizei sucht mutmaßlichen Mittäter

Die Ermittlungen zur Aufklärung des Wohnungseinbruches dauerten an. So prüft die Polizei, ob der 18-Jährige allein unterwegs war. Die Ermittler halten das wegen der abgelegenen Lage des Hauses in einem sehr ländlich gelegenen Vorort von Neuenrade für unwahrscheinlich.

Es sei möglich, dass es Mittäter gebe, weil kein Auto in der Nähe des Tatortes gefunden wurde, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Hagen am Mittwoch. Da der 18-Jährige in Dortmund gemeldet war, gehe man nicht davon aus, dass er zu Fuß unterwegs war.

Einbrecher soll ein Messer gehabt haben

Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln gegen den 63 Jahre alten Hausbesitzer, der den mutmaßlichen Einbrecher in der Nacht zum Dienstag erschossen hatte, wegen Totschlags. Der Mann hatte sich auf Notwehr berufen.

Er sei durch Geräusche wach geworden, und bei der Kontrolle seines Hauses auf den Einbrecher gestoßen, hatte er der Polizei berichtet. Der Mann habe ein Messer gehabt, deshalb habe er geschossen. Als Jäger durfte er den Revolver besitzen.

dpa

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