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Hausbrand wegen Hoverboard

Technischer Defekt Hausbrand wegen Hoverboard

Bei vielen Teenagern sind Hoverboards beliebt. Doch die Technik der elektrisch betriebenen Skateboards scheint noch nicht ganz ausgereift. In Australien hat sich ein Hoverboard beim Aufladen im Kinderzimmer entzündet – und beinahe für eine Katastrophe gesorgt.

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Stehen in der Kritik: Hoverboards.

Quelle: dpa

Melbourne. Das schöne Weihnachtsgeschenk für die Tochter entpuppte sich als ein Desaster: In Australien hat sich ein zum Aufladen angeschlossenes Hoverboard entzündet und das familiäre Heim in Melbourne in Brand gesetzt. Wie die Behörden am Dienstag mitteilten, konnte die Familie, darunter vier Töcher, aufgrund eines Rauchmelders entkommen, das Haus jedoch wurde stark beschädigt.

Nach den Auskünften des Vaters, Ash Ibraheim, geriet das Hoverboard der Tochter in Brand, als es gerade zehn Minuten am Stromnetz hing. Er sei froh, dass der Brand im Zimmer seiner Kinder nicht ausbrach, während die Töchter schliefen, sagte Ibraheim. "Bis die Feuerwehr kam, stand das ganze Haus in Brand."

Hoverboards, eine Art elektrisch betriebene Skateboards, sind zu einem verbreiteten Freizeitvergnügen geworden und werden in Australien für umgerechnet knapp 140 Euro angeboten. Verbraucherschützer weisen jedoch auf die Gefahren hin, die mit dem neuartigen Fortbewegungsmittel verknüpft sind: die Sturzgefahr durch das schwierige Balancieren auf den Geräten und Brandgefahren durch die aufladbaren Batterien.

Extra nach Sicherheitsstandards erkundigt

Hollywood-Star Russell Crowe erlebte Ende Dezember die unangenehme Überraschung, dass sich die Fluggesellschaft Virgin Australia weigerte, sein Hoverboard mitzunehmen. Virgin Australia wies darauf hin, dass sich diverse Fluggesellschaften aus Sicherheitsgründen zu dieser Maßnahme gezwungen sehen.

In dem Fall aus Melbourne sagte Ibraheim, er habe sich vor dem Kauf von drei Hoverboards für drei seiner vier Töchter erkundigt und die Geräte nach den in Australien geltenden Sicherheitsstandards gekauft. "Wir hatten gehört, dass es viele importierte Modelle gibt, die den Standards nicht entsprechen", sagte Ibraheim dem Sender ABC. "Wir wollten sicher gehen, dass wir das Richtige kaufen."

Das hat offenkundig nicht genutzt.

afp/zys

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