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Aussichtsballon gerät in starke Windböen

Schrecken auf Touristenattraktion Aussichtsballon gerät in starke Windböen

Schock in der Luft: Der große Aussichtsballon vom Checkpoint Charlie ist in heftige Windböen geraten – in 150 Metern Höhe. 20 Menschen bangten um ihr Leben. Sie kamen allerdings mit dem Schrecken davon.

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Der "Weltballon" unweit vom Checkpoint Charlie hängt schräg in der Luft und wird zum Spielball von Windböen.

Quelle: dpa

Berlin. Der Aussichts-Fesselballon nahe dem Checkpoint Charlie in Berlin ist am Dienstagabend durch Windböen in Schräglage geraten. 19 Passagiere an Bord und der Ballonführer kamen mit einem Schrecken davon, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. "Es gab keine Verletzten."

Für 20 Touristen wurde diese Fahrt zum Horrorerlebnis: In 150 Metern Höhe geriet der Aussichts-Fesselballon nahe dem Checkpoint Charlie in einem Unwetter, und wurde zum Spielball von Windböen.

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Der Fessel-Ballon nahe dem Checkpoint Charlie sei in 150 Meter Höhe aufgestiegen – das Maximum bei den vor allem bei Touristen beliebten Fahrten – als der Ballonführer eine Unwetterfront bemerkt habe, berichtete der Sprecher.

Um ihr auszuweichen, habe der Mann den Ballon wieder auf 110 Meter Höhe sinken lassen, geriet dabei aber in eine Kaltfront – die den Ballon durchschüttelte. Der Fahrer habe die Gäste dann angewiesen, sich flach auf den Boden zu legen. "Er hat sehr umsichtig gehandelt", erklärte der Feuerwehrsprecher.

Immer wieder abgedriftet

Erst nach einigen Minuten gelang es schließlich, den umherfliegenden Ballon zurück zum Boden zu bringen. Zuvor war er immer wieder in Richtung eines Hauses abgedriftet.

Die Passagiere – darunter eine elfköpfige Reisegruppe – wurde vor Ort medizinisch betreut. Ins Krankenhaus musste niemand. Ein Feuerwehrbus sollte die Gruppe in ihre Unterkunft bringen.

Warum der Ballon trotz angekündigten schlechten Wetters in die Luft ging, war noch offen. Die Betreiber waren am Abend zunächst nicht zu erreichen. Der Aussichtsballon ist am Boden befestigt und steigt normalerweise nur auf und ab.

dpa

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