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Der Brexit schwebt über dem Queenbesuch

Elizabeth II. in Berlin Der Brexit schwebt über dem Queenbesuch

Die ersten Stationen sind geschafft: Queen Elizabeth II. war bei Joachim Gauck, schipperte über die Spree und traf Angela Merkel. Das Wetter zeigte sich britisch-bedeckt, doch die Gäste ließen sich die gute Laune nicht verderben. Ein Thema aber überschattet den Besuch: die EU-Krise.

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ngela Merkel und Queen Elizabeth II. im Kanzleramt: Die EU-Krise dominiert die Gespräche der Monarchin in Berlin.

Quelle: dpa

Berlin. Verfolgen Sie den Besuch der Queen im Liveticker.

Mit einem Besuch beim Bundespräsidenten und einer Schifffahrt auf der Spree hat Königin Elizabeth II. (89) ihren dreitägigen Staatsbesuch offiziell begonnen. Anschließend ging es zu Bundeskanzlerin Angela Merkel. Trotz des trüben Wetter schien die Stimmung der Staatsgäste gut, die Themen dürfen umso schwerer sein: Sowohl im Gespräch mit Gauck als auch mit Merkel soll es um das geplante britische Referendum über den Verbleib des Landes in der Europäischen Union und die Gefahr des sogenannten "Brexit" gegangen sein. Regierungssprecher Steffen Seibert veröffentlichte ein Video davon auf Twitter.

Hunderte Schaulustige bereiteten der Queen am Straßenrand einen begeisterten Empfang. Eine Militärkapelle spielte die britische Hymne "God Save the Queen" und die deutsche Nationalhymne. Die beiden Besucher trugen sich ins Gästebuch des Bundespräsidialamtes ein und tauschten Geschenke mit dem Bundespräsidenten aus, auf dessen Einladung sie offiziell in der Bundesrepublik sind.

Der Wagen von Königin Elizabeth II. und Prinz Philip fährt zum Schloss Bellevue, wo beide von Bundespräsident Gauck empfangen werden.

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Natürlich tauschten die Staatsoberhäupter Geschenke aus: Gauck bekam ein Buch aus dem 19. Jahrhundert  - die "Briefe eines Verstorbenen" von Hermann Fürst von Pückler-Muskau. Der Bundespräsident schenkte Elizabeth II. Von Gauck bekam die Queen ein besonderes Geschenk: neben Lübecker Marzipan auch das Gemälde "Pferd in Royalblau" der Künstlerin Nicole Leidenfrost, das die Pferdeliebhaberin als kleine Prinzessin im Sattel zeigt.

Mit einem Staatsgast auf der Spree - für Gauck eine Premiere

Im Schiff "Ajax", das wie die Queen Jahrgang 1926 ist, fuhren Gauck und sein Gast anschließend über die Spree - begrüßt von vielen Schaulustigen. Bisher hatte Gauck noch keinen Staatsgast im Boot über die Spree begleitet. Während der Bootsfahrt saßen winkten die vier immer wieder der Bevölkerung zu. Gauck gab im Stehen den Stadtführer, die Gäste zeigten Interesse und zeigten immer wieder auf Gebäude, an denen das Schiff vorbeifuhr.

Über die Unterredung mit Angela Merkel hingegen ist bisher nichts bekannt geworden. Merkel hatte vor dem Besuch die engen Beziehungen zu London gewürdigt. Am Nachmittag trifft die Bundeskanzlering noch Premierminister David Cameron. Das Volk soll bis Ende 2017 darüber abstimmen, ob das Land in der Gemeinschaft bleiben möchte.

Auch auf Twitter wird lebhaft über den Queenbesuch geplaudert.


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