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Hilferuf aus Palmwedeln rettet Schiffbrüchige

Pazifikinsel Hilferuf aus Palmwedeln rettet Schiffbrüchige

Diese Rettung hat das Zeug zu einem Hollywood-Drehbuch: Drei auf einer unbewohnten Pazifik-Insel gestrandete Seeleute haben die Buchstaben "HELP" für Hilfe in den Sand geschrieben und so Rettungsflugzeuge auf sich aufmerksam gemacht – mit Erfolg.

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Dieser Schriftzug aus Palmwedeln hat drei Schiffbrüchige auf einer Pazifikinsel gerettet.

Quelle: dpa

Honolulu . Die Buchstaben hatten sie aus Palmblättern zusammengesetzt, wie die US-Küstenwache auf Hawaii berichtete.

Die Männer waren am 4. April mit einem kleinen Boot zur Insel Weno in Mikronesien unterwegs, als sie schiffbrüchig wurden und sich schwimmend auf das unbewohnte Eiland Fanadik, mehrere Hundert Kilometer nördlich von Papua Neuguinea retten konnten. Zuvor hatten sie noch einen Hilferuf absetzen können - die Rettungsmannschaften waren alarmiert.

Die US-Küstenwache - im US-Außengebiet Guam in der Region stationiert - und die US-Navy suchten mit mehreren Maschinen. Die Piloten fanden drei Tage später den Schriftzug "HELP" am Strand der Insel - und drei Männer, die mit ihren neonroten Schwimmwesten winkten. Die Küstenwache schickte ein Boot und brachte die Drei in die Stadt Pulap in Mikronesien zurück. Die Männer blieben unverletzt.

dpa

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