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Mann nach Medikamenten-Test hirntot

Frankreich Mann nach Medikamenten-Test hirntot

Ein freiwilliger Medikamenten-Test kostete einen Mann in Frankreich offenbar das Leben. Nach der Einnahme wurde er in Krankenhaus eingeliefert und für hirntot erklärt.

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Nach der freiwilligen Teilnahme an einem Medikamenten-Test (Symbolbild) liegt ein Mann hirntot auf der Intensivstation.

Quelle: Friso Gentsch/dpa

Rennes. Nach einem "schweren Unfall" bei einem Medikamentenversuch in Frankreich liegt ein Teilnehmer hirntot auf der Intensivstation. Fünf weitere Versuchspersonen seien ebenfalls in das Universitätsklinikum von Rennes gebracht worden, teilte das Gesundheitsministerium in Paris am Freitag mit. Die Pariser Staatsanwaltschaft leitete unmittelbar die Ermittlungen ein. Ersten Erkenntnissen zufolge testeten sie ein Schmerzmittel, das Cannabinoide enthielt. Diese Stoffe kommen in der Hanfpflanze vor.

Das von einem europäischen Labor entwickelte Medikament befand sich in Phase 1 der klinischen Studie, die in einer zugelassenen privaten Einrichtung erfolgte. Bei Phase 1 wird der Wirkstoff an gesunden Freiwilligen getestet. Sie folgt auf erfolgreiche Tierversuche. Das Labor habe die Nationale Behörde für die Sicherheit von Medikamenten und Medizinprodukten über den Stopp des Tests informiert und alle freiwilligen Versuchsteilnehmer zurückgerufen. Gesundheitsministerin Marisol Touraine wollte noch am Freitag nach Rennes reisen.

dpa/afp

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