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Panorama Hoch "Benno" bringt eine Woche Frost
Nachrichten Panorama Hoch "Benno" bringt eine Woche Frost
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16:51 17.01.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Offenbach

Ein Schneefront hatte seit Sonnabend weiten Teilen der Republik eine weiße Pracht beschert. Und die soll vorerst auch bleiben: Denn für die kommenden Tage ist Frost angesagt. Mit viel Nebel, vereinzelt Sonnenschein und Dauerfrost vertreibt Hoch "Benno" zum Wochenstart das schneeträchtige Tiefdruckgebiet "Gudrun", meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD). Nur in den Niederungen entlang des Rheins und westlich davon ist demnach tagsüber mit Temperaturen über null Grad zu rechnen. Nachts sacken die Temperaturen auf minus 5 bis minus 15 Grad ab. In Gebirgstälern soll es sich auf bis zu minus 20 Grad abkühlen. Der Wind weht schwach aus unterschiedlichen Richtungen.

Mit Neuschnee ist hingegen nur im Alpenvorland und in den Hochlagen bis Mitte der Woche zu rechnen. Auch im Harz könnte es bis weiter schneien, nachdem es dort am Wochenende bereits bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gegeben hatte. Milder wird es erst wieder zum kommenden Wochenende. Ab Freitag zieht Hoch "Benno" weiter nach Osten und macht Platz für milde Meeresluft. "Ob es bei dem Wetterwechsel wieder gefrierenden Regen mit Glatteis gibt, können wir noch nicht vorhersagen", sagte ein DWD-Sprecher.

Tief "Gudrun" verschaffte Deutschland am Wochenende winterliches Wetter und viel Schnee. Die größten Schneehöhen meldete der Deutsche Wetterdienst im Schwarzwald und in den Alpen. In Niedersachsen bildete sich bei Temperaturen um den Nullpunkt eine Schneedecke von teils mehr als zehn Zentimetern. Zwar hat sich "Gudrun" inzwischen über Tschechien aufgelöst. Die hinter dem Tief eingeschlossene kalte Meeresluft drückt aber weiterhin auf die Temperaturen.

Wintereinbruch sorgt für Verkehrsprobleme

Der Wintereinbruch hatte in der Region Hannover nicht nur seine schönen Seiten: Am Sonnabend sorgte der Schnee für mehrere Unfälle sowie Probleme im Bus- und Bahnverkehr. Am Sonntag blieb die Lage jedoch ruhig, Busse und Bahnen fuhren nach Plan.

Auch bei der Deutschen Bahn musste mit Behinderungen gerechnet werden. Einzelne S-Bahnen fuhren nicht pünktlich, weil Probleme mit Weichen gemeldet wurden. Am Samstagmorgen hatte es im ostfrisischen Leer eine größere Verspätung bei einem IC gegeben, weil eine Weiche eingefroren war.

dpa/frs

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