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"Gerd" bringt den Sommer zurück

Wetter in Deutschland "Gerd" bringt den Sommer zurück

Zur Mitte der Woche kann sich der Norden noch einmal auf warmes Wetter freuen. Temperaturen bis zu 30 Grad und mehr sind vereinzelt möglich. Wer das Sommer-Comeback genießen will, sollte sich aber beeilen.

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Wer kann, sollte das Sommerwetter in den nächsten Tagen unbedingt nutzen.

Quelle: dpa

Hannover. Eine Woche vor Beginn des meteorologischen Herbstes am 1. September zeigt der Sommer noch mal, wie schön Sonne und blauer Himmel sein können. Das Hoch Gerd, das in den kommenden Tagen die Wetterlage in Deutschland bestimmt, sorgt noch einmal für Sommer pur.

"In den nächsten Tagen gibt es viel Sonne", versichert Sebastian Schappert, Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. Am Oberrhein könne die 30-Grad-Temperaturmarke bereits am Dienstag erreicht werden, am Mittwoch und Donnerstag werden dann bundesweit Temperaturen zwischen 27 Grad im Norden und 35 Grad im Süden erwartet.

Höchsttemperaturen von 34 Grad

Die Region Hannover kann sich ab Mittwoch auf sommerliche Temperaturen von 31 Grad einstellen. Am Donnerstag legt der Sommer noch eine Schippe drauf und knackt die 34 Grad Marke. Das Sommerwetter wird voraussichtlich auch am Wochenende anhalten - rund um Hannover werden Temperaturen bis 34 Grad erreicht.

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Am Freitagnachmittag rechnen die Wetterexperten allerdings zunehmend mit Wolken und vereinzelten Hitzegewittern im Nordwesten Deutschlands. „Es wird dann auch zunehmend schwül“, sagte Schappert. Am Wochenende seien daher vereinzelte Schauer und Gewitter möglich - „aber auch viel Sonne“.

Schluss mit Sommer

Laut Wetter.de war es das dann aber mit dem Sommer: Nach dem letzten Augustwochenende müssen sich die Menschen auf deutlich kältere Temperaturen und herbstliches Wetter einstellen. Es wird wechselhaft mit einem Mix aus Sonne und Wolken. Die bisherige Bilanz des Jahres 2016 fällt eher durchwachsen aus. „Es hätte besser sein können“, sagt Gerhard Lux, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach. „Das war nicht gerade ein Super-Sommer“, so Lux. Zwar war es mit durchschnittlich 17,3 Grad ein Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre. Doch geprägt war der Sommer von regelrechten April-Launen und unbeständigem Wetter. Sonnig-heiße Tage wurden schnell wieder von Regentagen abgelöst - auch wenn bislang erst 94 Prozent des Niederschlag-Solls erfüllt wurden.

Große regionale Unterschiede

Von Bayern bis zur Ostsee gab es beim Wetter große regionale Unterschiede, so Lux: „In diesem Sommer hatte Reit im Winkl mit 60 Tagen die meisten Regentage.“ Besonders trocken blieb es in Genthin in Sachsen-Anhalt, wo nur 50 Prozent des Regen-Solls fielen. Borken in Westfalen dagegen kam in diesem Sommer auf 164 Prozent des Regen-Durchschnitts. Auf Kap Arkona auf Rügen wiederum wurden in diesem Sommer die meisten Sonnenstunden verzeichnet - knapp 680 waren es. Die höchste Temperatur wurde am 24. Juni mit 36,4 Grad in Berlin gemessen.

dpa/RND/kul

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