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Hollywood-Star will VW-Skandal verfilmen

Leonardo DiCaprio Hollywood-Star will VW-Skandal verfilmen

Der Abgas-Skandal von VW soll in Hollywood verfilmt werden. Nicht einmal einen Monat nach Bekanntwerden der Manipulationen hat sich Paramount Pictures die Rechte gesichert. Produziert wird der Film von Leonardo DiCaprio. Womöglich wird der Hollywood-Star auch eine Rolle übernehmen.

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Ob Leonardo DiCaprio auch eine Rolle im Film über den VW-Abgas-Skandal übernimmt, steht noch nicht fest.

Quelle: dpa

Los Angeles/Wolfsburg. Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (40) und das Studio Paramount Pictures wollen einen Film über die Volkswagen-Abgasaffäre drehen. Wie die Branchenportale "Variety" und "Deadline.com" am Montag berichteten, ist DiCaprio mit seiner Firma Appian Way als Produzent an Bord. Der Autor Jack Ewing hatte auf die Manipulationen bei VW schnell reagiert und ein Buch angekündigt. Paramount sicherte sich die Filmrechte. Ob Leonardo DiCaprio auch eine Rolle übernimmt, steht noch nicht fest.

Gerüchte um Verlobung und neuer Film

Neben seiner Schauspielerei hat sich DiCaprio als engagierter Umweltschützer und als Filmproduzent einen Namen gemacht. Er brachte unter anderem den Oscar-nominierten Film "Virunga" über die Gefährdung der Berggorillas in Afrika auf die Leinwand. Zuletzt trat er für das Westerndrama "The Revenant" vor die Kamera. Der Film unter der Regie des Mexikaners Alejandro González Iñárritu ("Birdman", "Biutiful") läuft im Januar in den deutschen Kinos an.

In den vergangenen Tagen hatte Gerüchte um das Privatleben von DiCaprio für Schlagzeilen gesorgt. Laut dem Magazin „OK!“ soll sich der 40-Jährige mit Freundin Kelly Rohrbach (25) verlobt haben. Bislang wurde dieser Bericht jedoch nicht bestätigt.

Der VW-Abgas-Skandal

Mitte September war bekannt geworden, dass VW in den USA Abgaswerte von Dieselfahrzeugen durch eine Software manipuliert hatte, die bei Tests zu einem niedrigeren Schadstoffausstoß als im Normalbetrieb führte. Die Software ist in insgesamt elf Millionen Fahrzeuge weltweit eingebaut. In Deutschland sind rund 2,8 Millionen Fahrzeuge betroffen. Im Zuge der Affäre musste bereits Martin Winterkorn (68) seinen Posten als Vorstandsvorsitzer von Volkswagen räumen und soll nun auch alle weiteren Ämter im Konzern abgeben.

dpa/sun/zys

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