Wie der Zoo mitteilte, nahmen sich die beiden Tiere, die bereits seit einiger Zeit ein Paar sind, eines Eies an, das von den eigentlichen Eltern ignoriert worden war. Die Pfleger hatten im April beschlossen, den Pinguinen das Ei unterzuschieben, da die ursprünglichen Eltern nur eines von zwei Nachkömmlingen ausbrüten wollten.
Die beiden Pinguinmännchen kümmerten sich den Angaben zufolge um das Ei und begannen sofort mit der Brutpflege. Seitdem der Nachwuchs schließlich da ist, verhielten sich die beiden so, wie man es auch von einem heterosexuellen Paar erwarten würde. Gewissenhafter Schutz, Pflege und Fütterung des adoptierten Nachwuchses bestimmten seither den Alltag der offensichtlich glücklichen Väter, hieß es.
ddp

Kommentare
Wenn die Obrigkeit nur will.... DEW – 03.06.09
"Die Pfleger hatten beschlossen!" - Also quasi von Behördlicher Seite verordnet, wenn dies, bei uns nur auch mal geschehen würde!Leider sitzen in den Ämtern immer noch zuviele, die dort (gegen Verfassungsrecht!) ihre Vorurteile einschleppen...
Warum auch nicht? just me – 03.06.09
..warum sollte in der tierwelt nicht funktionieren, was bei uns menschen funktioniert? es gibt doch etliche (meiner meinung nach leider immer noch zu wenige) schwule oder lesbische pärchen, denen die erziehung ihrer eigenen oder adoptierter kinder nicht schwerer fällt als jedem hetero-paar..wunderbar! ich finds gut.