Volltextsuche über das Angebot:

21°/ 9° Regenschauer

Navigation:
Hund testet das Essen für "El Chapo"

Drogenboss Hund testet das Essen für "El Chapo"

Erst hält der Hund seine Nase rein, dann darf Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán essen: Die mexikanischen Behörden wollen sichergehen, dass Guzmán im Gefängnis nicht vergiftet wird.

Voriger Artikel
Mutmaßlicher U-Bahn-Schubser schweigt
Nächster Artikel
Zugbegleiter soll Mädchen missbraucht haben

Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán bei seiner Verhaftung am 8. Januar 2016.

Quelle: dpa

Altiplano. Der mexikanische Strafvollzug lässt die Gefängnisnahrung für den am 8. Januar gefassten Drogenboss Joaquín "El Chapo" Guzmán von einem Hund vorkosten. So solle verhindert werden, dass Guzmán im Hochsicherheitsgefängnis in Altiplano "vergiftet werden könnte", sagte der Leiter des Justizvollzugs, Eduardo Guerrero, am Mittwoch dem Sender Radio Formula.

Im Juli war es Guzmán gelungen, aus dem Altiplano-Gefängnis zu entkommen. Um eine weitere Flucht zu verhindern, wird er derzeit häufig in andere Zellen verlegt. Seit der Inhaftierung sei der Drogenboss bereits in elf verschiedenen Zellen untergebracht worden, erläuterte Guerrero.

El Chapo ist "des Fliehens müde"

Guzmán ist den Angaben zufolge "deprimiert". Aus den ersten Vernehmungen habe sich ergeben, dass er "des Fliehens müde" gewesen sei. Am 6. Oktober war er bereits beinahe gefasst worden - und zog sich damals Verletzungen zu. Bei der Erstürmung seines Verstecks am 8. Januar wurden fünf bewaffnete Vertraute Guzmáns getötet.

Die Gefängnisverwaltung überreichte Guzmán eine Ausgabe des Klassikers "Don Quijote" von Miguel de Cervantes. Der Roman sei ein "ausgezeichnetes Buch", angesichts der aktuellen Verfassung des Drogenbosses sei es "die Art Lektüre", die für ihn geeignet sei.

AFP

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Panorama
Anzeige
G7: Joachim Sauer zum ersten Mal auf Auslandsreise

Beim G7-Gipfel in Japan wird die Kanzlerin von ihrem Mann Joachim Sauer begleitet, dem öffentlichkeitsscheuen Chemieprofessor, der noch nie zu einem Gipfel im Ausland mitgekommen ist. Während seine Frau Weltpolitik macht, absolviert er mit den Partnerinnen einiger Gipfelchefs das "Partnerprogramm".