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Unwetter

Hurrican „Earl“ an North Carolina vorbeigezogen


Hurrikan „Earl“ hat den Outer Banks, einer Inselkette vor North Carolina, am Freitag Überflutungen und Stromausfälle beschert. Die meisten Urlauber waren zuvor bereits evakuiert worden.
© afp

Hurrikan „Earl“ ist am frühen Freitagmorgen am US-Staat North Carolina vorbeigezogen. Er bescherte den Outer Banks, einer als Urlaubsparadies bekannten vorgelagerten Inselkette, Überflutungen und Stromausfälle. Auf manchen Straßen stand das Wasser einen halben Meter hoch, auch die Hauptzufahrtsstraße zu den Inseln war am Morgen nur schwer passierbar, berichtete der Sender CNN. Die meisten Urlauber waren zuvor einem Evakuierungsaufruf gefolgt und hatten sich auf dem Festland in Sicherheit gebracht.

Gouverneurin Bev Perdue zeigte sich aber angesichts der insgesamt eher geringen Schäden erleichtert, auch wurden bis zum Morgen keine Verletzten gemeldet.

„Earl“ hatte sich am Donnerstag zu einem Hurrikan der Kategorie 2 abgeschwächt, blieb aber mit Windgeschwindigkeiten von im Zentrum bis zu 170 Stundenkilometern immer noch ein gefährlicher Sturm. Er zog am Freitag weiter nordwärts die Küste entlang. Vor allem Massachusetts bereitete sich auf heftige Regenfälle und hohen Wellengang in der Nacht zum Freitag vor. Meteorologen schlossen nicht aus, dass „Earl“ in Cape Cod auf Land trifft. Vorsorglich wurde daher für Massachusetts der Notstand ausgerufen.

dpa

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