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Unwetter setzt die Ostküste der USA unter Wasser

Überschwemmungen, Stromausfälle und Chaos Unwetter setzt die Ostküste der USA unter Wasser

Gleich zwei Tiefdruckgebiete nehmen die US-Ostküste in die Zange. Sie sorgen für Überschwemmungen, Stromausfälle und Chaos auf den Straßen. Rettungsmannschaften kommen mit der Arbeit nicht nach.

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Die starken Regenfälle in den USA sorgen für Chaos und Überschwemmungen auf den Straßen.

Quelle: dpa

Charleston . Ein Hurrikan und ein Tiefdruckgebiet haben an der Ostküste der USA in der Nacht auf Sonntag zu schweren Überschwemmungen geführt. Vor der Küste zieht Hurrikan "Joaquin" vorbei und ein weiteres Tiefdruckgebiet sorgt für zusätzliche Regenmassen, wie Meteorologen des Senders CNN erklärten. "Lebensgefährliche Strömungen, hohe Brandungen und Überschwemmungen werden sich vor allem bei Flut fast an der gesamten US-Ostküste entlang ausbreiten", sagte Meteorologe Michael Guy.

Am schlimmsten betroffen war am Wochenende der US-Bundesstaat South Carolina, wo es zu Stromausfällen und Chaos auf den Straßen kam. Der nationale Wetterdienst gab am frühen Sonntagmorgen weitere Notstandsmeldungen für einzelne Bezirke im Staat aus. US-Medien berichteten von möglichen "Jahrhundertfluten", der Wetterdienst warnte vor Niederschlägen von bis zu 380 Millimetern Regen. Von den Unwettern sind auch die südlichen Appalachen betroffen.

Nach Berichten des Senders CNN mussten Rettungsmannschaften in der Nacht zahlreiche Menschen aus in den Wassermassen feststeckenden Autos befreien. Seit Donnerstag sind bereits vier Menschen in wetterbedingten Unfällen ums Leben gekommen. Rettungsmannschaften kommen mit der Arbeit nicht nach, wie der örtliche Katastrophenschutz auf Twitter mitteilte. Demnach seien mehr als 80 Straßen im Staat geschlossen. Knapp 30 000 Haushalte hätten keinen Strom. US-Präsident Barack Obama hatte bereits am Samstag den Notstand in South Carolina erklärt, um Bundeshilfen verfügbar zu machen.

Unterdessen setzte die US-Küstenwache ihre Suche nach einem im Hurrikan "Joaquin" vermissten Containerschiff fort. Zuletzt hatte sie am späten Samstagabend (Ortszeit) einen Rettungsring 75 Meilen nordöstlich der letzten bekannten Position der "El Faro" geortet.

dpa

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