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Astronauten flüchten sich in Rettungskapsel

Weltraumschrott flog auf ISS zu Astronauten flüchten sich in Rettungskapsel

Trümmer eines alten Satelliten fliegen auf die Weltraumstation ISS zu, die Astronauten flüchten sich in eine Sojus-Kapsel. Doch der Müll rauscht an der Crew vorbei.

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Auf der ISS arbeiten derzeit der Amerikaner Scott Kelly sowie die Russen Michail Kornijenko und Gennadi Padalka. Sie mussten sich vor Trümmern eines alten Wettersatelliten in Sicherheit bringen.

Quelle: Nasa/dpa

Washington. Die Astronauten der Internationalen Raumstation ISS haben sich wegen herannahendem Weltraummüll vorübergehend in eine Sojus-Kapsel geflüchtet. Ein Stück eines alten russischen Wettersatelliten sei vorbeigeflogen, habe die ISS aber – wie berechnet – verfehlt, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Donnerstag mit.

Die Forschungsarbeit auf der ISS wurde demnach kurz darauf wieder aufgenommen. Dass die Crew sich in Sicherheit gebracht habe, sei eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen, hieß es. Wenige Minuten, nachdem der Weltraummüll die ISS passiert habe, seien die Astronauten bereits in die Raumstation zurückgekehrt.

Derzeit sind der Amerikaner Scott Kelly sowie die Russen Michail Kornijenko und Gennadi Padalka auf der ISS stationiert. In der Geschichte der ISS, die seit dem Jahr 2000 ständig besetzt ist, war es laut Nasa das vierte Mal, dass sich die Crew wegen Weltraummüll in die Sojus-Kapsel zurückzog. Unter anderem waren im März 2009 die Überreste eines ausgedienten Satelliten an der Station vorbeigerast.

dpa

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