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Das ändert sich zum 1. September

Ikea, Post, Kinderarzt Das ändert sich zum 1. September

Ikea nimmt das unbegrenzte Rückgaberecht wieder zurück, die Post erhöht ihre Gebühren, beim Kinderarzt gibt es neue Regeln – diese und weitere Änderungen zum 1. September im Überblick.

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Änderungen zum 1. September: Ikea nimmt kippt das unbegrenzte Rückgaberecht, die Post erhöht ihre Gebühren und beim Kinder Arzt gibt es neue Regeln.

Quelle: dpa/Montage

Ikea kippt unbegrenztes Umtauschrecht

Der Möbelhändler Ikea nimmt nach zwei Jahren sein zeitlich unbegrenztes Rückgaberecht wieder zurück. Die Kunden haben bei Einkäufen ab dem 1. September 2016 noch ein Jahr Zeit, um Ware ohne Angabe von Gründen zurückzugeben und den Kaufpreis erstattet zu bekommen.

Damit werde das Rückgaberecht in den deutschen Filialen mit einer globalen Ikea-Richtlinie vereinheitlicht, teilte das Unternehmen an seinem Deutschland-Sitz in Hofheim bei Frankfurt mit. Die Frist von 365 Tagen liege immer noch über dem in der Branche Üblichen und gebe dem Kunden Sicherheit gegen Fehlkäufe.

Halogenlampen bleiben im Handel

Bis zum 1. September sollte die klassische Glühbirne laut der Beleuchtungsverordnung aus dem Handel verschwinden. Doch die EU-Kommission hat den Termin für das Halogenlampen-Aus um zwei Jahre verschoben. Die Zeit sei noch nicht reif, hieß es in einer Begründung.

Post erhöht Gebühren

Ab dem 1. September wird die Zustellung amtlicher Schriftstücke wie Mahn- oder Bußgeldbescheide umsatzsteuerpflichtig. Der sogenannte Zustellungsauftrag kostet dann nicht mehr 3,45 Euro, sondern gut vier Euro.

Buchpreisbindung bei E-Books

Für das gedruckte Buch gilt sie in Deutschland schon lange. Ab Donnerstag tritt die Buchpreisbindung auch für E-Books in Kraft. Der im April beschlossene Gesetzentwurf "stellt ausdrücklich klar, dass auch elektronische Bücher unter die Preisbindung fallen. Dabei wird es durch das Gesetz keine Erhöhung des Preisniveaus für E-Books geben", teilte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit.

Neue Regeln beim Kinderarzt

Von September an gelten neue Regeln für die Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderarzt. Mit dem neuen Programm (U1 bis U9) wird auch das gelbe Untersuchungsheft vollständig überarbeitet.

  • U-Heft wird überarbeitet : Die neue Fassung des Heftes informiert Eltern künftig detailliert über die Inhalte der Vorsorgeuntersuchungen. Eine herausnehmbare Karte soll den Nachweis über die geleisteten Untersuchungen gegenüber dritten erleichtern. So können die Erziehungsberechtigten beispielsweise gegenüber dem Kindergarten dokumentieren, dass das Kind an der Untersuchung teilgenommen hat, ohne differenzierte Infomationen herausgeben zu müssen.
  • Eltern-Kind-Beziehung rückt in den Fokus : Auch die Beziehung zwischen Eltern und Kind wird bei den Vorsorgeuntersuchungen künftig in den Fokus rücken, heißt es in einer Pressemittelung des Gemeinsamen Bundesausschusses. So sollen Entwicklungsstörungen, die auf eine gestörte Beziehung zurückzuführen sind, früher erkannt und behandelt werden können.
  • Impfschutz : Neben der Überarbeitung des Untersuchungs-Hefets bekräftigte Gröhe zudem, dass die Beratung zum Impfschutz künftig verbindlicher Bestandteil der U-Untersuchungen sei. "Damit wollen wir dazu beitragen, dass wichtige Schutzimpfungen rechtzeitig und vollständig vorgenommen werden", sagte der Gesundheitsminister. Zuletzt hatte es immer wieder Fälle von Masern gegeben, die auf eine zunehmende Impfmüdigkeit der Deutschen zurückzuführen war.
  • Mukoviszidose-Screening : Ab dem 1. September können Neugeborene auf die Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose untersucht werden.
  • Festgelegte Standards : Für die Untersuchungen direkt nach der Geburt (U1) bis zum 64. Lebensmonat (U9) wird es festgelegte Statndards geben. Diese betreffen vor allem Hör- und Sehtests.

RND/are

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