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Flüchtlinge dürfen nicht mehr ins Schwimmbad

Bornheim Flüchtlinge dürfen nicht mehr ins Schwimmbad

Im nordrhein-westfälischen Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) dürfen männliche Flüchtlinge über 18 Jahre nicht mehr ins städtische Schwimmbad. Zuletzt hatten sich Beschwerden über sexuelle Belästigungen durch Männer aus einer nahen Asylbewerberunterkunft gehäuft.

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Im nordrhein-westfälischen Bornheim (Rhein-Sieg-Kreis) dürfen männliche Flüchtlinge über 18 Jahre nicht mehr ins städtische Schwimmbad. (Symbolbild)

Quelle: Fredrik von Erichsen/dpa

Bornheim. Die Stadt habe ihnen den Zugang verboten, weil sich immer mehr Besucherinnen und Angestellte über die Übergriffe beschwerten, sagte der Sozialdezernent der Stadt, Markus Schnapka, am Freitag. Dabei habe es sich nicht um Straftaten gehandelt.

Stadt wollte ein Zeichen setzen

Das Verbot sei bei den Bewohnern der Unterkunft auf Verständnis gestoßen. "Sobald wir von den Sozialdiensten die Mitteilung bekommen, dass die Botschaft angekommen ist, beenden wir diese Maßnahme wieder", sagte Schnapka und bestätigte damit mehrere Medienberichte.

Am Freitag kündigte der Bornheimer Bürgermeister Wolfgang Henseler im "Bonner Generalanzeiger" an, dass das Hallenbadverbot für männliche Flüchtlinge in der kommenden Woche wieder aufgehoben werde. Er betonte, dass die Maßnahme von vorneherein nur kurzfristig angelegt gewesen sei – die Stadt habe ein Zeichen setzen wollen, dass die Achtung der Frau in Bornheim nicht zur Disposition stehe.

Sechs Beschwerden gegen Flüchtlinge

Nach Angaben eines Sprechers der Stadt gab es insgesamt sechs Mal Beschwerden über anzügliches Verhalten der jungen, männlichen Flüchtlinge in dem Hallenbad. Diese sollen sich Medienberichten zufolge mit Äußerungen und Gesten chauvinistisch gegenüber Frauen verhalten haben.

dpa/are

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