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Panorama Jäger erschießt seinen ungehorsamen Hund
Nachrichten Panorama Jäger erschießt seinen ungehorsamen Hund
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17:58 29.08.2016
In Haseldorf im Kreis Pinneberg soll ein Jäger seinen Hund erschossen haben, weil das Tier nicht gehorchte (Symbolbild). Quelle: Patrick Pleul/dpa
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Haseldorf

Der Vorfall soll schon einige Wochen zurückliegen. Wie die "Elmshorner Nachrichten" berichten, hatte sich der Mann einen jungen Jagdhund angeschafft, um ihn auszubilden. Das Tier habe die Erwartungen aber nicht erfüllt. Der Hund soll sogar andere Tiere gerissen haben. Daraufhin habe der Mann den Hund erschossen.

Die Kreisjägerschaft Pinneberg verurteile den Vorfall, wie die "Kieler Nachrichten" schreiben. "Uns wäre das wahrscheinlich gar nicht aufgefallen, wenn er nicht selbst herum erzählt hätte, dass er seinen jungen Hund erschossen hätte", sagte ein Jäger dem Blatt. "Er hat das damit begründet, dass der Hund sich das Wildern nicht abgewöhnen ließ. Das ging natürlich herum wie ein Lauffeuer."

Geld- oder Haftstrafe möglich

Gegen den Jäger wurde Strafanzeige gestellt, Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, wie die Zeitungen schreiben. Grundlage der Ermittlungen ist das Tierschutzgesetz. Nach Paragraf 1 darf niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen. Bei Verstößen sieht das Gesetz Geld- oder Haftstrafen von bis zu drei Jahren vor.

"Dass der Hund bei der Ausbildung nicht das erwartete Verhalten zeigt, kann natürlich niemals Grund sein, den Hund selbst zu töten", sagte Hans Wörmcke, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Pinneberg, den "Kieler Nachrichten. "Wir verurteilen ein solches Handeln ausdrücklich und stehen den Ermittlungsbehörden für das weitere Verfahren zur Verfügung." Der Kreisverband prüfe einen Ausschluss des Jägers, berichtet das Blatt.

RND/wer

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