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Anschlag in Nizza: Eltern finden ihr Baby wieder

Über Facebook Anschlag in Nizza: Eltern finden ihr Baby wieder

Nach dem Anschlag in Nizza herrschte Panik und Chaos auf den Straßen. Eine Frau und ihr Mann verloren dabei den Kinderwagen mit ihrem Baby. Eine stundenlange Suche begann – und endete glücklich.

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Im Chaos nach dem Anschlag in Nizza verlor ein Elternpaar ihr Baby. Eine junge Frau fand das Kind – übers Internet fanden sie zusammen.

Quelle: Andreas Gebert/dpa/Facebook/TiavaBanner

Nizza. Die Menschen feierten ein fröhliches Fest an der Strandpromenade von Nizza, als plötzlich ein Lkw in die Menge raste und Dutzende überfuhr. In der anschließenden Panik verlor ein Elternpaar den Kinderwagen mit ihrem Baby aus den Augen.

Eine Bekannte von ihnen startete daraufhin einen Aufruf auf Facebook: "Kleiner Junge im Gedränge verloren", "blauer Kinderwagen", "gebt diese Information weiter" schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite und veröffentlichte dazu ein Foto des Säuglings.

Junge Frau findet das Baby

Der Aufruf führte rasch zum Erfolg, wie eine Freundin der Familie am Freitag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Eine junge Frau hatte den Kleinen im Anschlagschaos entdeckt und mit zu sich nach Hause genommen. Anschließend ging sie ins Internet, fand auf Facebook rasch das Foto des Jungen und nahm Kontakt zu den Eltern auf.

"Gefunden!" verkündete ein Familienmitglied schließlich erleichert und überglücklich im Internet. "Danke Facebook. Dank an alle, die uns geholfen haben." Die Familie sei jetzt im Krankenhaus versammelt. Sie beteten für die Opfer des Anschlags.

Menschen suchen ihre Angehörige

Ein 31-jähriger Franko-Tunesier war nach dem Feuerwerk zum französischen Nationalfeiertag am Donnerstagabend in Nizza mit einem Lastwagen in die Menschenmenge auf der Strandpromenade gerast. Mindestens 84 Menschen wurden getötet und dutzende weitere verletzt, bevor Polizisten den Attentäter erschossen.

Nach dem Blutbad wurden in den sozialen Netzwerken zahlreiche Suchmeldungen nach Vermissten veröffentlicht. Nach dem Anschlag hatte Facebook die Funktion "Safety Check" aktiviert. Dadurch konnten Menschen in der Region ihren Freunden über das Netzwerk mitteilen, ob sie in Sicherheit sind.

afp/dpa/RND/wer

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