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Häftlinge tauschen Gefängnis gegen Yoga

Indien Häftlinge tauschen Gefängnis gegen Yoga

Meditation und Entspannung: Yoga kann helfen, Stress abzubauen. In Indien können Häftlinge ihre Haft jetzt sogar verkürzen, wenn sie Yoga machen.

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Yoga gegen Gefängnis: Indische Häftlinge können ihre Haft durch Yoga-Kurse verkürzen.

Quelle: Narinder Nanu/AFP

Pune/Hannover. Auf dem Yoga-Pfad vorzeitig aus dem Gefängnis: Indische Gefängnisaufseher haben sich einen neuen Weg überlegt, wie sich Gefangene eine Haftverkürzung sichern können: Yoga-Kurse.

Häftlinge müssen Kenntnisse nachweisen

Häftlinge des Yerwada-Zentralgefängnisses im Bundesstaat Maharashtra, die einige der traditionellen indischen Übungen lernen und ihre Kenntnisse in einer Prüfung nachweisen, können bis zu drei Monate früher entlassen werden, sagte der zuständige Gefängnisdirektor Bhushankumar Upadhyay am Mittwoch. Die Dauer der Haftverkürzung richtet sich demnach danach, wie die Häftlinge in der Prüfung abschneiden. Upadhyay sagte, das Programm solle das geistige und körperliche Wohlbefinden verbessern helfen.

Kostenlose Kurse für Beamte

"Yoga hat sich als positiv für die Harmonisierung unserer geistigen und körperlichen Energie erwiesen. Es hat eine große Rolle bei der Bildung der Seele gespielt", sagte der Gefängnisdirektor. Der Hindunationalist Narendra Modi propagiert Yoga seit seinem Amtsantritt als indischer Premierminister im Mai 2014. Modi richtete dafür ein eigenes Ministerium ein und führte kostenlose Yoga-Kurse für die drei Millionen Staatsbedienstete und ihre Familien ein.

afp

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