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Iraner wollte mit falschem Pass zu seiner Mutter
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Verschollenes Flugzeug in Malaysia Iraner wollte mit falschem Pass zu seiner Mutter

Das vermisste malaysische Flugzeug bleibt auch am Tag vier der Suche spurlos verschwunden. Doch zu den beiden Passagieren mit gestohlenen Pässen dringen tröpfchenweise immer mehr Einzelheiten an die Öffentlichkeit.

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Von dem verschwundenen Flugzeug in Malaysia fehlt weiterhin jede Spur.

Quelle: Luong Thai Linh

Kuala Lumpur. Ein Iraner ist nach Angaben der malaysische Polizei mit einem der beiden gestohlenen Pässe in das seit Tagen verschwundene Großraumflugzeug eingestiegen. Die Identität des Mannes werde nun geprüft, sagte Polizeichef Khalid Abu Bakar am Dienstag in Kuala Lumpur.

Interpol hatte am Sonntag mitgeteilt, dass mindestens zwei Passagiere an Bord der malaysischen Boeing 777-200ER mit falschen Pässen gereist seien. Das hatte Spekulationen genährt, auf die Maschine könne ein Anschlag verübt worden sein. Die Polizei in Thailand, wo die Ausweise gestohlen und die Tickets der beiden verdächtigen Passagiere gekauft wurden, erklärte, sie denke nicht, dass die beiden Personen etwas mit dem Verschwinden der Maschine zu tun hätten.

Von dem Flugzeug, das am Samstag mit 239 Menschen an Bord auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking war, fehlt noch immer jede Spur.Die Suche, an der zehn Staaten beteiligt sind, wurde am Dienstag auf ein größeres Gebiet im Golf von Thailand und im Südchinesischen Meer ausgeweitet. Vietnam erlaubte Schiffen und Flugzeugen aus Malaysia, Singapur, China und den USA, in seinen Hoheitsgewässern nach Wrackteilen zu suchen.

"Bis jetzt gibt es trotz all unserer Anstrengungen sehr wenig Hoffnung auf gute Nachrichten über dieses Flugzeug", sagte der Leiter des vietnamesischen Such- und Rettungseinsatzes. Auch an der Westküste Malaysias und weiter in Richtung Nordwesten in der Andaman-See wurde nach Trümmern des Flugzeuges gesucht.Vor der vietnamesischen Küste war der Funkkontakt abgebrochen und das Flugzeug von den Radarschirmen verschwunden. Die Piloten der Malaysia Airlines hatten weder von Problemen berichtet noch ein Notsignal gesendet.

Die Boeing 777-200 mit 239 Menschen an Bord ist seit Samstagmorgen spurlos verschwunden. Dutzende Schiffe und Flugzeuge suchten das Meer zwischen Malaysia und Vietnam ab, fanden aber bis Montag keine Spur von der Maschine. Die Behörden schließen einen Terroranschlag nicht aus.

Unglücksmaschine bei Allianz versichert

Die Allianz ist der führende Versicherer der malaysischen Passagiermaschine, die am Wochenende auf dem Flug nach Peking verschollen ist. Das sagte ein Sprecher des Münchner Konzerns der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Zusammen mit den anderen Versicherern werde man alles dafür tun, dem Kunden Malaysia Airlines schnell zu helfen. Die Boeing 777-200ER der Malaysia Airlines war am Samstag auf dem Weg nach Peking, als sie vor der Küste Vietnams von den Radarschirmen verschwand. Die Piloten hatten weder von Problemen berichtet noch ein Notsignal gesendet. Bislang gibt es trotz der tagelangen Suche zu Wasser und aus der Luft keine Spur von dem Flugzeug und den 239 Insassen.

dpa/rtr

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