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Italien bestraft Strand-Besetzer

Handtuch-Krieg um die besten Plätze Italien bestraft Strand-Besetzer

In dieser Disziplin sind viele Deutsche seit jeher ganz vorne mit dabei: Mit ihren Handtüchern reservieren sie die besten Plätze am Strand oder am Swimmingpool. Doch in Italien soll es damit jetzt vorbei sein.

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Italien bestraft Strand-Besetzer mit einem Bußgeld. (Symbolbild)

Quelle: Rungroj Yongrit/dpa

Rom. Schon früh morgens schleichen sich manche Touristen mit ihrem Handtuch an den Strand, um sich die besten Plätze zu sichern. Was anderorts verpönt ist, ist an italienischen Stränden jetzt illegal. 200 Euro kostet das Reservieren – auch Liegen, Sonnenschirme und Kinderspielzeug sind vor 8.30 Uhr verboten. Denn erst dann ist das Baden an den öffentlichen Stränden offiziell für alle erlaubt – und auch erst dann sollen alle dieselbe Chance haben, sich ihren Platz an der Sonne auszusuchen.

Möglich machen das Bußgeld neue Sicherheitsvorschrfiten der italienischen Küstenwache. Man wolle die Urlauber, die die Vorschriften einhalten, schützen, erklärt die Küstenwache der toskanischen Stadt Livorno.

Strand-Besetzer lassen sich nicht beeindrucken

Noch lassen sich die "Schlaumeier mit Sonnenschirm", wie die römische Tageszeitung " La Repubblica" die illegalen Strand-Besetzer bezeichnet, von der Geldstrafe offenbar nicht beeindrucken. Allein am vergangenen Samstag seien in der toskanischen Stadt Marina de Cecina 37 Strandstühle, 30 Sonnenschirme, ein Kinderbett, Handtücher und Badekleidung beschlagnahmt worden, berichtet die Zeitung weiter. Noch schlimmer war es im Süden des Landes: In Roseto Capo Spulico trugen die Ordnungshüter der Küstenwache 200 Schirme und Liegen vom Strand.

Noch konnten die italienischen Ordnungshüter keinen Straftäter auf frischer Tat ertappen. "Die Verantwortlichen sind Unbekannte und werden es wahrscheinlich auch bleiben", hieß es von der Küstenwache weiter.

RND/are

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