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Panorama Italien von weiteren Erdbeben erschüttert
Nachrichten Panorama Italien von weiteren Erdbeben erschüttert
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08:15 26.08.2016
Erneut haben mehrere Erdstöße die Katastrophenregion in Mittelitalien erschüttert. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
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Rom

Erneut haben mehrere Erdstöße die Katastrophenregion in Mittelitalien erschüttert. Das stärkste der Nachbeben ereignete sich am Freitag um 6.28 Uhr und hatte nach Angaben der italienischen Erdbebenwarte eine Stärke von 4,8. Das Zentrum lag demnach in elf Kilometern Tiefe in der Provinz Rieti, nicht weit von dem Ort Amatrice entfernt. Dort gab es im Zentrum weitere Einstürze, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Allerdings nicht dort, wo die Helfer versuchten, noch Opfer aus den Trümmern zu bergen.

Regierung verspricht schnelle Hilfe

Die Regierung hat einen schnellen Wiederaufbau der zerstörten Orte versprochen. "Wir haben die moralische Pflicht gegenüber den Frauen und Männern dieser Gemeinden", sagte Ministerpräsident Matteo Renzi nach einer Krisensitzung des Ministerrats am Donnerstagabend. "Der Wiederaufbau dieser Dörfer ist die Priorität der Regierung und des Landes."

Zudem rief der Ministerrat den Notstand aus und sagte Hilfsgelder von 50 Millionen Euro zu. Auch die Erdbebenvorsorge müsse verbessert werden. "Das muss unsere Hausaufgabe für die Zukunft sein", so Renzi.

Hunderte Tote nach schwerem Erdbeben

Bei dem Erdbeben mit einer Stärke von mehr als 6 waren in der Nacht zu Mittwoch mindestens 250 Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl könnte nach Angaben des Zivilschutzes weiter steigen. Das Beben könne "noch schlimmere Dimensionen erreichen als jenes in L'Aquila" im Jahr 2009, warnte der Chef des Zivilschutzes, Fabrizio Curcio. Damals starben 309 Menschen. Besonders betroffen sind die Orte Amatrice und Accumoli in der Region Latium und Pescara del Tronto in den Marken.

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Heftige Erdstöße haben das Zentrum Italiens erschüttert: Aus den Orten um das Epizentrum wurden beträchtliche Schäden gemeldet. "Das halbe Dorf ist verschwunden", sagte der Bürgermeister des Urlaubsorts Amatrice.

Seit dem ersten starken Beben gab es Hunderte Nachbeben, darunter auch einige mit einer Stärke über 4.

dpa/RND

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