Los Angeles. Das Strafmaß sollte später verkündet werden. Jackson war im Juni 2009 an einer Überdosis des Narkosemittels Propofol im Mix mit anderen Medikamenten gestorben.
Die Anklage warf dem Mediziner vor, den Tod des 50 Jahre alten Sängers „grob fahrlässig“ herbeigeführt zu haben, als er Jackson zum Einschlafen starke Mittel gab, ihn dann aber aus den Augen ließ. Nach Darstellung der Verteidigung griff der Popstar selbst zu der tödlichen Dosis, als sein Arzt nicht im Raum war.
Die zwölf Geschworenen hatten am Freitag ihre Beratungen aufgenommen und am Montagvormittag fortgesetzt. Für die Urteilsfindung verbrachten sie gut acht Stunden hinter geschlossenen Türen. Die sieben Männer und fünf Frauen mussten ein einstimmiges Urteil fällen.
In dem sechswöchigen Prozess hatten 49 Zeugen ausgesagt, darunter Mediziner, Polizisten und frühere Angestellte Jacksons. Murray selbst war nicht in den Zeugenstand getreten. Jacksons Eltern und einige seiner Geschwister waren fast täglich vor Gericht erschienen. Sie hatten anfangs auf eine schwerwiegendere Anklage wegen Mordes gedrängt.
dpa
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