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Cecils Jäger bricht sein Schweigen

"Löwen-Jagd nach Recht und Gesetz" Cecils Jäger bricht sein Schweigen

Der Mann, der den Löwen Cecil tötete, hat sich erstmals zu Wort gemeldet: Walter Palmer will nicht gewusst haben, wen er da erlegte, die Jagd sei auch nicht illegal gewesen – und am Dienstag will der Zahnarzt wieder normal arbeiten gehen.

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Der 13-jährige Löwe Cecil war ein Nationalsymbol Simbabwes.

Quelle: dpa

Harare. Der US-Zahnarzt Walter Palmer, der Anfang Juli mit der Tötung des berühmten Löwen Cecil in Simbabwe international einen Aufschrei auslöste, hat erstmals seit der verhängnisvollen Jagd sein Schweigen gebrochen. Er habe seinerzeit nicht gewusst, dass sein Opfer im Hwange-Nationalpark ein spezieller Löwen gewesen sei, sagte Palmer der Zeitung "Minneapolis Star Tribune". Der 55-Jährige betonte zudem, dass bei der Jagd alles nach Recht und Gesetz vonstatten gegangen sei.

Ein Anwalt Palmers, der bei dem Interview dabei war, gab an, dass "keine offiziellen Anschuldigungen" gegen seinen Mandanten erhoben worden seien. Simbabwe hatte nach der Vorfall allerdings von den USA Palmers Auslieferung gefordert. Der Zahnarzt selbst sagte, dass er nach einer Auszeit ab Dienstag wieder in seiner Praxis arbeiten werde.

Palmer hatte den 13-jährigen Cecil, den Star des Hwange-Nationalparks in Simbabwe, bei einer Großwildjagd erlegt. Der Kadaver wurde Anfang Juli vor den Toren des Hwange National Parks gefunden – geköpft und gehäutet. Der 13-jährige Löwe, bekannt für seine schwarze Mähne, war eine Berühmtheit – über die Landesgrenzen von Simbabwe hinaus. Der Vorfall sorgte deshalb weltweit für Empörung.

afp

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