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Das war der 61. Eurovision Song Contest

Ukraine geht als Sieger hervor Das war der 61. Eurovision Song Contest

"Sie hat Bombe gesungen", fasste Barabara Schöneberger Jamie-Lees Auftritt beim Eurovision Song Contest zusammen. Trotzdem hat es für die deutsche ESC-Hoffnung nur für den letzten Platz gereicht. Gewonnen hat das Musikspektakel die Ukraine – mit einem sehr persönlichen Song.

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Sie ist die deutsche Hoffnung am ESC-Finale-Abend: Die 18-jährige Jamie-Lee Kriewitz.  Sie tritt mit dem Lied "Ghost" an. Ihre Startnummer ist die 10.

Quelle: dpa

Hannover/Stockholm. Die 18-Jährige, die sich sehr für Asien interessiert, sang in einem blauen kurzen Kleid ihren Song "Ghost", umgeben von einem Waldbühnenbild mit Vollmond. Dazu trug sie bunten Schmuck im Haar – ihr Markenzeichen. Beim Finale des europäischen Musikwettbewerbs in Stockholm ging sie am Samstagabend als Zehnte an den Start. "Ein klasse Auftritt", sagte ARD-Kommentator Peter Urban. Dennoch landete die Bennigserin mit nur elf Punkten auf dem letzten Platz.

Das Rennen machte dagegen Jamala aus der Ukraine. Mit dem Leidenslied "1944" über die Vertreibung ihrer Minderheit unter Sowjetdiktator Josef Stalin hat sich die Krimtartarin in die Herzen der Zuschauer gesungen. Damit siegte die Ukraine nach 2004 zum zweiten Mal beim ESC.

Insgesamt treten 26 Länder beim Eurovision Song Contest (ESC) in Stockholm an. Deutschland wird von Jamie-Lee Kriewitz vertreten. Wer sind ihre Konkurrenten? Das sehen Sie hier.

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Jamie-Lees Starternummer 10 war ein Glücksgriff, auch wenn sie gleich nach einem Favoriten singen musste – dem Kandidaten des Gastgebers Schweden, dem 17-jährigen Frans. Der Schwede verzichtete auf ein aufwendiges Bühnenbild und verließ sich auf seine Stimme und seinem Charme. Ähnlich machte es ein weiterer Favorit: Amir aus Frankreich. Der setzte dazu auf sein sympathisches Lächeln. Der Holländer, Douwe Bob, hat dagegen nichts riskieren wollen. Das Bühnenbild war perfekt auf seinen Country-Pop-Song "Slow Down" abgestimmt. Es reichte aber nur für Platz elf.

Weibliche Konkurrenz bekam Jamie-Lee neben der Ukraine vor allem aus Australien. Pop-Diva Dami Im brachte die Halle mit ihrer Powerballade "Sound of Silence" zum Beben – und schaffte es auf Platz zwei. Hoch im Kurs stand auch Russlands Beitrag. Mit knapp 500 Punkten reichte es nach dem Zuschauervoting noch für einen Platz unter den Top Drei.

Unser ESC-Spezialist Imre Grimm tickerte am Eurovisions-Sonnabend live aus Stockholm. Außerdem berichtete Reporterin Johanna Stein live aus Jamie-Lees Heimatstadt Bennigsen. Alles zum ESC-Finale aus der Globe Arena in Stockholm können Sie in unserem  LiveTicker nachlesen. 

RND/abr/are

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