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Jan Ullrich muss vor Gericht

Wegen Alkohol am Steuer Jan Ullrich muss vor Gericht

Er wurde mit 1,4 Promille erwischt, als er einen Unfall hatte: Jan Ullrich muss sich deshalb in der Schweiz vor Gericht verantworten. Ihm droht eine Bewährungsstrafe.

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Er selbst spricht von einem "unverzeihlichen" Verhalten: Jan Ullrich war angetrunken, als er vor einem Jahr einen Unfall hatte.

Quelle: dpa

Weinfelden. Mehr als ein Jahr nach einem Autounfall unter Alkoholeinfluss in der Schweiz muss sich der Ex-Radsport-Star Jan Ullrich dort am 21. Juli vor Gericht verantworten. Mit einem Urteil des Bezirksgerichts Weinfelden nahe dem Bodensee (Kanton Thurgau) sei am selben Tag zu rechnen, hieß es am Donnerstag in Schweizer Justizkreisen. Das Gericht bestätigte den Verhandlungstermin.

Die Staatsanwaltschaft fordert nach eigenen Angaben für den 41-Jährigen in einem "abgekürzten Verfahren" eine Geldbuße von 10.000 Franken (derzeit rund 9600 Euro) sowie eine Bewährungsstrafe von 18 Monaten mit einer Probezeit von vier Jahren. Laut Anklage hatte der erste und bislang einzige deutsche Sieger der Tour de France (1997) sich am 19. Mai 2014 zweimal angetrunken ans Steuer gesetzt.

Bei der Heimfahrt in seinen Schweizer Wohnort kollidierte er in der Ortschaft Mattwil nahe dem Bodensee an einer Kreuzung mit zwei Autos. Verletzt wurde niemand. Eine Atemluftprobe hatte 1,4 Promille ergeben. Der Ex-Radprofi räumte später ein "unverzeihliches" Verhalten ein und gelobte Besserung. Anklage erhob die Staatsanwaltschaft "wegen vorsätzlicher grober Verletzung der Verkehrsregeln und mehrfachen vorsätzlichen Fahrens in qualifiziert fahrunfähigem Zustand".

dpa

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