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Winona Ryder: "Mein Leben gehört mir"

US-Schauspielerin im Interview Winona Ryder: "Mein Leben gehört mir"

In den 90er-Jahren war Winona Ryder ein Star in Hollywood. Dann folgte der Absturz - und eine Neuausrichtung ihres Lebens. "Ich will kein Filmstar mehr sein", sagt die mittlerweile 44-Jährige. Ganz aus dem Rampenlicht verschwindet Winona Ryder aber nicht. Ab Freitag ist sie bei Netflix zu sehen.

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Kann auf Ruhm gut verzichten: Winona Ryder.

München. Winona Ryder (44) hadert auch nach Jahrzehnten im Filmgeschäft noch mit Interviews. "Es klingt so bescheuert zu sagen: Oh, ich gebe nicht gern Interviews. Alle sagen: Schau sie dir an, was sie für ein Glück gehabt hat, und jetzt zickt sie rum", sagte die Schauspielerin der deutschen Ausgabe der Zeitschrift "Harper's Bazaar". "Die Wahrheit ist: Ich liebe die Schauspielerei, aber ich will kein Filmstar mehr sein. Ich will das Recht haben zu sagen: Mein Leben gehört mir."

Menschen, die ungefragt Fotos und Videos von Prominenten mit ihrem Handy machen, kann Ryder nicht verstehen. "Wieso glaubt jemand, er habe das Recht dazu?"

Diebstahl stellt Karriere auf den Kopf

Winona Ryder war in den 90er-Jahren eine der ganz Großen in Hollywood. Mit Filmen wie "Reality Bites - Voll das Leben", "Edward mit den Scherenhänden" oder "Durchgeknallt" feierte sie große Erfolge. Doch Ryder kennt auch die Kehrseite der Aufmerksamkeit:  2001 wurde sie in einem Edel-Kaufhaus dabei erwischt, wie sie Designer-Outfits im Wert von ca. 5000 US-Dollar in ihre Handtasche stopfte. Die Aktion brachte Ryder nicht nur eine Verurteilung ein, sondern auch viel Schadenfreude. Zugleich war es ein tiefer Einschnitt in ihrer Karriere und sorgte für ein Umdenken. Ryder macht sich rar, statt auf Blockbuster setzt die Schauspielerin auf Independent-Filme.

Nun geht Ryder ins Fernsehen: Die 44-Jährige spielt die Hauptrolle in einer am Freitag anlaufenden Netflix-Serie. In "Stranger Things" spielt Ryder eine Mutter, deren Sohn spurlos verschwunden ist.

dpa/RND/zys

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