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Junge bricht auf zugefrorenen See ein

Zu dünnes Eis Junge bricht auf zugefrorenen See ein

Zwar ist es bitterkalt in Deutschland. Trotzdem kann das Eis auf Gewässern noch dünn sein: In Berlin mussten zwei Männer einen achtjährigen Jungen aus einem See retten – er war eingebrochen und drohte zu ertrinken.

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Warnschild an einem zugefrorenen See (Archivbild).

Quelle: Caroline Seidel/dpa/Symbolbild

Berlin. Der Junge war durch das Eis des Malchowers Sees eingebrochen. Die beiden 39 und 47 Jahre alten Männer holten ihn aus dem Wasser, trockneten und wärmten ihn mit ihren Mänteln. Das Kind kam mit Unterkühlungen ins Krankenhaus.

Taucher suchen vergeblich

Es war nicht der erste Fall in Berlin in diesem Jahr. Dabei ist es in der Hauptstadt schon seit Wochen kalt. Bereits am 8. Januar soll laut Zeugenaussagen eine Frau auf dem Mühlenbecker See bei Summt (Oberhavel) durchs Eis eingebrochen sein. Die Suche von Tauchern nach ihr blieb erfolglos, die Polizei vermutet jedoch, dass die Frau sich womöglich selbst retten konnte.

Die vergangene Nacht war besonders frostig. In Kaufbeuren (Bayern) wurden zum Beispiel minus 18,1 Grad gemessen, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstagmorgen sagte. Ähnlich tief sanken die Temperaturen mit minus 18 Grad in Heinersreuth bei Bayreuth.

Prognose für die nächsten Tage

Für den Dienstag hat der DWD einige Schneeschauer im Süden und im Norden vorausgesagt. Bis zum Wochenende soll es vor allem im Osten beim Dauerfrost bleiben, im Westen steigen die Temperaturen im Flachland tagsüber allmählich auf Pluswerte. Am Wochenende sollen vielerorts wieder Höchstwerte über Null möglich sein.

dpa/wer

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